Insolvenzverwaltung in Regelverfahren oder Eigenverwaltung

Je nach Ausgangssituation und Fortführungsprognose gibt es verschiedene Formen von Insolvenzverfahren: Das Regelinsolvenzverfahren und die Eigenverwaltung.

Mit dem Regelinsolvenzverfahren lag das Abwickeln der Gesellschaft, sogenannte Liquidation, im Fokus mit dem Ziel, den Gläubigerinteressen noch bestmöglich nachzukommen. In diesem Fall wird dem Schuldner das Verwaltungs- und Verfügungsrecht über das Unternehmen entzogen und dem vom zuständigen Gericht ernannten Insolvenzverwalter übertragen.

Die Stärkung der Eigenverwaltung gehört neben der Optimierung des Insolvenzplanverfahrens und der besonderen Möglichkeit des Schutzschirmverfahrens zu den wesentlichen Neuerungen infolge des ESUG. Die Eigenverwaltung kennzeichnet sich durch viele Vorteile. Der Geschäftsführer erhält hierbei die Befugnis, unter Aufsicht eines Sachwalters den Betrieb fortzuführen und zu sanieren.

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