Industriefabrik Schneider erweitert Geschäftsbereiche durch Zukauf der insolventen SBA Wurzen

15.11.2016

Die Industriefabrik Schneider GmbH übernimmt den Standort der insolventen SBA Wurzen GmbH – acht der elf Arbeitsplätze bleiben so erhalten. Die SBA Wurzen ist auf die Entwicklung, Herstellung und Reparatur von Pneumatik-Behältern und Anlagen spezialisiert. „Durch den Verfall des Ölpreises und der damit verbundenen stark rückläufigen Nachfrage aus dem petrochemischen Anlagenbau geriet das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Sanktionen gegenüber Russland verstärkten den Einbruch am Markt, ein Auftragsausgleich durch neue Kunden gelang dem Management kurzfristig nicht – die Liquiditätslage war äußerst angespannt,“ berichtet Ronny Baar, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner im Beratungsverbund ABG-Partner über die damalige Situation. Die SBA Wurzen meldete am 13. September 2016 beim Amtsgericht Leipzig Insolvenz an, die Zukunft war zunächst ungewiss. „Wir prüften verschiedene Optionen für das Unternehmen, die Lage war nicht einfach. Schließlich ist es uns gelungen, kurzfristig mit der Industriefabrik Schneider GmbH einen Investor zu finden, der am Standort weitermacht und diesen auch strategisch weiterentwickeln möchte“, bestätigt Dr. Nils Freudenberg, Insolvenzverwalter der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung. „Bereits eine Woche nach Verfahrenseröffnung am 1.11.2016 waren die Verträge für eine übertragende Sanierung unter Dach und Fach und wir sind sehr froh über diese Lösung.“

Produktangebot ergänzt sich optimal

Die Industriefabrik Schneider aus Großzöberitz hat ein ähnliches Produkt- und Dienstleistungsangebot wie die SBA Wurzen, jedoch etwas andere Schwerpunkte. Geschäftsführer Christian Schneider möchte mit dem Zukauf weiter wachsen. „Das Unternehmen passt super in unser Portfolio. Wir haben eine sehr gute Auftragslage und können nun sogar neue Aufträge annehmen, da wir mit der Übernahme Kapazitäten schaffen. Zudem ergänzen sich die Produkte der SBA mit denen der Industriefabrik, sodass wir die Chance haben, unsere etablierten Geschäftsbereiche auszubauen. Das betrifft zum Beispiel die Filterfertigung, die wir nun von DN 10 bis DN 1600 anbieten können“, so Schneider. „Bisher waren wir außerdem eher auf kleinere Anlagen spezialisiert - bei der SBA hingegen sind es größere.“ Über die vorhandenen Fachkräfte am Standort in Wurzen ist Schneider froh und hofft, dass er nach und nach einige Mitarbeiter zurückholen kann, die im Zuge der Krise gegangen sind. Die Leitung des Wurzener Standorts wird von Herrn Dr.-Ing. Daan Peer Schneider übernommen.

Weitere Informationen gibt es unter www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de und www.industriefabrik.com

Profil Tiefenbacher Insolvenzverwaltung
Tiefenbacher Rechtsanwälte betreut mit 45 Rechtsanwälten und über 130 Mitarbeitern bundesweit und international agierende große und mittelständische Unternehmen, Banken, Finanzdienstleister. Im Bereich Insolvenzverwaltung sind 70 Mitarbeiter tätig, die das gesamte Portfolio der Verwalteraufgaben abdecken und bereits 3.000 Verfahren betreut haben. Seit mehr als 25 Jahren strebt die Tiefenbacher Insolvenzverwaltung eine Fortführung von schuldnerischen Unternehmen in der Insolvenz und anschließend eine übertragende Sanierung oder ein Planverfahren an – immer mit den Zielen: bestmögliche Gläubigerbefriedigung sowie Erhalt von Unternehmen und Arbeitsplätzen.

Kontakt Insolvenzverwalter:
Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg
Tiefenbacher Insolvenzverwaltung
Telefon: +49 341 99 38 77 0
E-Mail: freudenberg@tiefenbacher.de
www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de

Kontakt Unternehmen:
Christian Schneider
Industriefabrik Schneider GmbH
Telefon: +49 34956 39960
E-Mail: info@industriebrik.com
www.industriefabrik.com

Pressekontakt:
Ilka Stiegler
ABG Marketing GmbH & Co. KG
Telefon: +49 351 437 55 11
E-Mail: stiegler@abg-partner.de
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