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	<title>Eigenverwaltung Archive - Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</title>
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		<title>Thüringer Maschinenbauer in der Eigenverwaltung &#8211; SAMAG stellt sich über gerichtliches Sanierungsverfahren neu auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2025 09:20:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Saalfeld/Saale, 07. Februar 2025) Die SAMAG Machine Tools GmbH nutzt ein vorläufiges gerichtliches Verfahren in Eigenverwaltung zur Restrukturierung. Dieses wurde nach dem Antrag der Geschäftsführung&#8230;</p>
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Trotz seiner regionalen und internationalen Bedeutung und einem festen Kundenstamm geriet das traditionsreiche Maschinenbau-Unternehmen durch die eingetrübte Lage in seiner Branche sowie hohe Kosten für Material und Energie in wirtschaftliche Herausforderungen. „Die Restrukturierung unter gerichtlichem Schutz wollen wir nutzen, um unser Geschäft zu stabilisieren und fit für die Zukunft zu machen. Wir werden alles tun, um den Standort angesichts der temporären Flaute im Maschinenbau-Sektor neu aufzustellen und uns nachhaltig zu restrukturieren. Mit den Mitarbeitern und Kunden haben wir uns bereits über die Lage verständigt. Alle stehen hinter unserem Unternehmen – darüber sind wir natürlich froh und sehr erleichtert. Das gibt uns wichtigen Rückenwind für die bevorstehenden Aufgaben“, sagt Geschäftsführer Martin Hüttmann.</p><p>Bei einem gerichtlichen Verfahren, wie es SAMAG nutzt, kann der Geschäftsführer das operative Geschäft weiterführen. Deshalb wird auch von „Eigenverwaltung“ gesprochen. Mit der Hilfe von Sanierungsspezialisten wird der Betrieb zugleich wieder in wirtschaftlich sichere Fahrwasser gebracht. Dazu wurde Rechtsanwalt Thorsten Springstub von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung als Generalbevollmächtigter beauftragt. Er und sein Kollege Dr. Nils Freudenberg stehen der Geschäftsführung bei allen insolvenzrechtlichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite. „SAMAG blickt auf eine sehr lange Tradition zurück, besitzt mit seinen über 100 Mitarbeitern ein tiefes Know-how im Bereich Maschinenbau und hat ein großes nationales und internationales Kundennetz. Das sind unserer Ansicht nach beste Voraussetzungen für eine zeitnahe und auch langfristige Restrukturierung. Darüber hinaus ist es bereits gelungen, den operativen Betrieb trotz der besonderen Lage abzusichern und fortzuführen“, heißt es seitens Tiefenbacher. Ein weiterer wichtiger Meilenstein im noch jungen Verfahren: Die Löhne und Gehälter der Belegschaft sind für die Monate Februar bis April 2025 durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgedeckt.</p><p>Bis zur anvisierten Eröffnung des Verfahrens am 1. Mai 2025 arbeitet das Sanierungsteam nun mit Nachdruck an finanz- und leistungswirtschaftlichen Ansätzen zur Sanierung des Maschinenbauers. Die kaufmännische Begleitung erfolgt dabei von Unternehmensberater Simon Leopold und seinem Team der ABG Consulting-Partner GmbH &amp; Co KG. Neben der Lösung über ein Planverfahren wird auch ein Investorenprozess in Betracht gezogen. Durch diesen sollen potenzielle Übernehmer gefunden werden, mit deren Hilfe eine übertragende Sanierung des Saalfelder Unternehmens möglich wird. </p><p><strong>Krise durch Auftragsflaute und hohe Vorfinanzierungskosten</strong></p><p>Der Mittelständler SAMAG besitzt eine über 150-jährige Historie und ein weltweites Vertriebsnetzwerk. Damit kann das Unternehmen neben einem großen Erfahrungsschatz im Maschinenbau auch einen umfassenden und treuen Kundenstamm vorweisen. Über viele Jahre hinweg verzeichnete der Saalfelder Betrieb eine entsprechend positive Geschäftsentwicklung. Im Zuge der weltweiten Krisen kam es zuletzt jedoch zu einer Auftragsflaute in der Maschinenbau-Branche. Demgegenüber stehen die hohen Vorfinanzierungskosten für den Bau der komplexen Bearbeitungszentren, die SAMAG produziert. Stark gestiegene Kosten für Rohstoffe und Energie verschärften das Problem und belasteten die Liquidität des Unternehmens immer stärker. Ungeachtet der umgehend eingeleiteten Maßnahmen konnte kurzfristig und außergerichtlich keine Verbesserung der Lage herbeigeführt werden. Da Zahlungsunfähigkeit drohte, stellte die Geschäftsführung am 24. Januar 2025 folgerichtig einen Antrag auf die gerichtliche Sanierung in Eigenverwaltung.</p><p>Damit das vorläufige Eigenverwaltungsverfahren im Sinne der Gläubiger überwacht wird, hat das Amtsgericht Gera Rechtsanwalt Marcello Di Stefano von der Kanzlei DiLigens Rechtsanwälte &amp; Insolvenzverwalter zum vorläufigen Sachwalter bestellt. „Sowohl die Geschäftsführung als auch das Team stehen meiner Beobachtung nach fest zum Unternehmen und zur Sanierung. Den Gläubigern ist ebenfalls an einem konstruktiven Austausch und einer baldigen Lösung gelegen. Ein vorläufiger Gläubigerausschuss hat seine Arbeit bereits aufgenommen. Die gegebenen Umstände sprechen deutlich dafür, dass hier eine nachhaltige Neuaufstellung und der Erhalt von Arbeitsplätzen gelingen können“, sagt der vorläufige Sachwalter.</p><p><strong>Über die SAMAG Machine Tools GmbH</strong></p><p>Die Anfänge des Mittelständlers SAMAG Machine Tools GmbH mit Sitz in Saalfeld/Saale gehen bereits auf das Jahr 1873 zurück. Das Team des Maschinenbauers zählt derzeit 108 Mitarbeiter. Sie entwickeln und produzieren maßgeschneiderte Bearbeitungslösungen für verschiedene Branchen, darunter die Automobilindustrie, den Werkzeug- und Formenbau sowie den allgemeinen Maschinenbau. Das Produktportfolio umfasst Mehrspindel-Bearbeitungszentren (MFZ), kombinierte Tiefbohr- und Fräsbearbeitungszentren (TFZ), Fahrständer-Bearbeitungszentren (SFZ) und Mehrspindel-Tiefbohrmaschinen (TBM). Mit einem umfassenden Serviceangebot, das Wartung, Inbetriebnahme, Schulungen und Retrofit-Lösungen einschließt, stellt SAMAG die langfristige Zufriedenheit seiner Kunden sicher. Mit über 150 Jahren Erfahrung und zahlreichen Vertretungen weltweit ist die SAMAG-Gruppe ein verlässlicher internationaler Partner für innovative und effiziente Fertigungslösungen.</p><p><a href="https://samag-mt.com/de/home">https://samag-mt.com/de/home</a></p><p> </p><p><strong>Kontakt Generalbevollmächtigter:</strong></p><p>RAe Thorsten Springstub, Dr. Nils Freudenberg</p><p>Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p><p>Telefon: +49 361 65 928 0</p><p>E-Mail: <a href="mailto:erfurt@tiefenbacher.de">erfurt@tiefenbacher.de</a></p><p> </p><p>Bildquelle: iStock</p>						</div>
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		<title>Schönberg-Gruppe: gerichtliche Sanierung in Eigenverwaltung eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ilka Stiegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 12:47:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Insolvenzrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gute Voraussetzungen für Neuaufstellung von Glasfaserausbau-Spezialisten  (Waldheim, 07. August 2024) Am 01. August wurden am Amtsgericht Chemnitz die gerichtlichen Sanierungsverfahren der Unternehmen der Schönberg-Gruppe eröffnet:&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/schonberg-gruppe-gerichtliche-sanierung-in-eigenverwaltung-eroffnet/">Schönberg-Gruppe: gerichtliche Sanierung in Eigenverwaltung eröffnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p><strong>Gute Voraussetzungen für Neuaufstellung von Glasfaserausbau-Spezialisten</strong></p><p><strong> </strong>(Waldheim, 07. August 2024) Am 01. August wurden am Amtsgericht Chemnitz die gerichtlichen Sanierungsverfahren der Unternehmen der Schönberg-Gruppe eröffnet: Die SchönerTel GmbH und die P &amp; W Bau GmbH waren kürzlich vor allem durch die Krise der Tiefbaubranche in Schieflage geraten und nutzen ein Eigenverwaltungsverfahren, um sich neu aufzustellen. Die SchönerTel GmbH hat sich auf den Glasfaserausbau spezialisiert, während sich die P &amp; W Bau GmbH besonders auf die Verwaltung und Vermietung eines für den Breitbandausbau erforderlichen Maschinenparks konzentriert.</p><p>Im Rahmen der eröffneten Eigenverwaltung behält Geschäftsführer Andreas Schönberg weiter die operative Leitung, während er von Sanierungsexperten wie Simon Leopold unterstützt wird. „Unser Ziel, den Geschäftsbetrieb auch in der derzeitigen Situation aufrechtzuerhalten haben wir bisher erreicht. Dank der stabilen Auftragslage sind die Voraussetzungen dafür auch im eröffneten Verfahren weiter gegeben. Zudem konnten wir in den letzten Wochen bereits strukturelle Verbesserungen bei den internen Prozessen voranbringen. Es wurden beispielsweise Abläufe in der Verwaltung optimiert. Diesen Push werden wir weiter nutzen“, sagt Leopold, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner GmbH und Co. KG. Der Spezialist steht der Schönberg-Gruppe bei ihrer Neuaufstellung als Sanierungsgeschäftsführer zur Seite.</p><p>Geschäftsführer Andreas Schönberg erklärt zudem: „Wir gehen unter guten Vorzeichen in die jetzige Eröffnung. Unsere Baustellen sind besetzt, unsere Mitarbeiter und Kunden stehen hinter uns und die Subunternehmen ziehen mit. Darüber sind wir froh und entsprechend zuversichtlich für das weitere Verfahren.“ Die Löhne und Gehälter der Belegschaft wurden in den letzten drei Monaten durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert, nun werden sie wieder aus dem operativen Geschäft erwirtschaftet.</p><p><strong>Lösung über Investor angestrebt</strong></p><p>Seit den Anträgen auf gerichtliche Sanierung in Eigenverwaltung Anfang Juni 2024 hatte das Amtsgericht im sogenannten vorläufigen Verfahren geprüft, ob die Unternehmen der Schönberg-Gruppe sanierungsfähig sind. Dem Generalbevollmächtigten Rechtsanwalt Stefan Ettelt von der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt zufolge ist die jetzige Eröffnung vor allem auch ein Vertrauensbeweis: „Dass das Gericht nicht einmal zwei Monate nach der Antragsstellung das Eigenverwaltungsverfahren eröffnet, ist ein eindeutiges Signal für die Unternehmen und das Sanierungsteam. Wir werden diesen Rückhalt, die solide Auftragslage und den stabilen Geschäftsbetrieb nutzen, um eine dauerhafte Lösung für die Gruppe zu finden.“ In der Position des Generalbevollmächtigten steht der Rechtsanwalt der Geschäftsführung in allen insolvenzrechtlichen Fragen zur Seite.</p><p>Die aussichtsreichste Option für die Gruppe bestehe derzeit im Einstieg eines Investors. In den nächsten Wochen werde dabei geprüft, welche Lösung die beste dafür ist. „Im Sanierungsteam sind wir überzeugt davon, das Verfahren noch im Laufe dieses Jahres abschließen zu können“, so der Generalbevollmächtigte.</p><p><strong>Schieflage durch Krise im Tiefbau-Sektor</strong></p><p>Die sächsische Unternehmensgruppe wuchs durch den in den letzten Jahren intensiv vorangetriebenen Kabel- und Breitbandausbau sehr stark. Die SchönerTel GmbH nahm im Zuge dessen in Ostdeutschland umfassend an öffentlichen Ausschreibungen teil. Zudem startete das Unternehmen eine Vielzahl an bundesweiten Erschließungsprojekten für Mobilfunk- und Stromanbieter. Dabei wurden auch die Kapazitäten an Maschinen, Lkw, Baggern, Kabelpflügen und Bohranlagen deutlich ausgebaut. Das Wachstum kam jedoch zuletzt durch die Verkettung unterschiedlicher Umstände zum Erliegen: Durch die Rezession im Tiefbaugewerbe ergaben sich massive Auftragsrückgänge; Kunden verschoben Projekte oder zogen sich gänzlich davon zurück. Getätigte Investitionen, etwa in einen größeren Maschinenpark, rechneten sich nicht mehr und belasteten die Liquidität. Hinzu kamen unter anderem Verzögerungen auf den Baustellen und die Preisbindung bei Altprojekten, die nicht nachverhandelt werden konnten. Entsprechend überstiegen ihre Kosten durch Preissteigerungen bei Material und Energie die Erträge.</p><p>Da die Unternehmen der Schönberg-Gruppe ihre fälligen Verbindlichkeiten nicht mehr aus den zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln begleichen konnten, meldete der Geschäftsführer am 03. beziehungsweise 06. Juni 2024 pflichtgemäß eine gerichtliche Sanierung an. Zur Überwachung der eigenverwaltenden Geschäftsführung im Sinne der Gläubiger hat das Gericht als Sachwalter Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung bestellt. Er sieht die Neuaufstellung des Unternehmens ebenfalls mit Zuversicht. „Es gab bereits in den vergangenen Wochen einen konstruktiven Austausch zwischen den Unternehmen und dem eingesetzten Gläubigerausschuss. Die intensive Kommunikation und der Wille zu einer gemeinsamen Lösung werden auch das eröffnete Verfahren voranbringen. Ich sehe jedenfalls gute Bedingungen für die zeitnahe und dauerhafte Sanierung der Schönberg-Gruppe“, sagt Sachwalter Freudenberg.</p><p><strong>Über die SchönerTel GmbH / die Schönberg-Gruppe</strong></p><p>Die SchönerTel GmbH wurde 2016 gegründet und hat ihren Sitz im sächsischen Waldheim. Sie hat sich auf den Ausbau von Glasfasernetzen spezialisiert. Sie bietet ihren Kunden dabei die Konzeption, Planung, Betreuung und letztlich die Umsetzung aller Baumaßnahmen für ein hochmodernes Netz, mit einem Glasfaseranschluss für jedes Haus, einem eigenen Telefonnetz und einem breitbandigen Anschluss des Stadtnetzes an das weltweite Internet an. Zu den Kunden der SchönerTel GmbH zählen Telekommunikationsunternehmen, Stadtwerke, Gemeinden, Energieunternehmen und private Investoren. Die angebotenen Leistungen sind geprägt von nachhaltigen Ausbaukonzepten, Kosteneffektivität, Preistauglichkeit, zügiger Umsetzung von Kundenwünschen und Zuverlässigkeit. Gemeinsam mit den Kunden entwickelt das Unternehmen ein Ausbau- und Materialkonzept, das in allen erforderlichen Bereichen auf das Erschließungsgebiet angepasst ist. Die Schwestergesellschaft P &amp; W Bau GmbH hält die für den Netzausbau erforderlichen Maschinen und Fahrzeuge bereit und vermietet diese. Die Gruppe beschäftigt insgesamt circa 160 Mitarbeiter.</p><p><a href="http://www.schoenertel.de" target="_blank" rel="noopener">www.schoenertel.de</a></p><p><strong>Kontakt Sachwalter:</strong></p><p>Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg</p><p>Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p><p>Telefon: +49 371 38 22 60</p><p>E-Mail: <a href="mailto:freudenberg@tiefenbacher.de">freudenberg@tiefenbacher.de</a></p><p> </p><p><strong>Pressekontakt: </strong></p><p>Ilka Stiegler</p><p>ABG Marketing GmbH</p><p>Telefon: +49 351 43755 11</p><p>E-Mail: <a href="mailto:stiegler@abg-partner.de">stiegler@abg-partner.de</a></p><p><a href="http://www.abg-marketing.de" target="_blank" rel="noopener">www.abg-marketing.de</a></p><p> </p>						</div>
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