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	<title>Sanierungsverfahren Archive - Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</title>
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		<title>Hausmesse in stürmischen Zeiten &#8211; Jörg Wappler Werkzeugmaschinen OHG saniert sich in Eigenverwaltung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:45:02 +0000</pubDate>
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<p>Angesichts der angespannten Liquiditätssituation und drohender Zahlungsunfähigkeit entschied sich die Geschäftsleitung des Coswiger Betriebs frühzeitig und folgerichtig für die Beantragung eines Eigenverwaltungsverfahrens. Bei dem gerichtlichen Verfahren behält die Geschäftsführung die Kontrolle über das operative Geschäft, während sie von Sanierungsexperten begleitet wird. Zu diesen gehört Rechtsanwalt Stefan Ettelt von der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt. Er unterstützt den gerichtlichen Sanierungsprozess als Generalbevollmächtigter. Gemeinsam mit seinem Team vertritt er das Unternehmen dabei in allen insolvenzrechtlichen Fragen und hat etwa die Stellung des Antrags beim Amtsgericht vorbereitet und begleitet. „In einem Eigenverwaltungsverfahren gelingt die Sanierung erfahrungsgemäß schneller und langfristiger als im Regelverfahren. Dass das Amtsgericht Dresden im Falle der Jörg Wappler Werkzeugmaschinen OHG dem Antrag auf das moderne Verfahren zugestimmt hat, macht Mut. Das zeigt grundlegendes Vertrauen in die Sanierungsfähigkeit des Unternehmens und den Sachverstand des Sanierungsteams“, erklärt Rechtsanwalt Ettelt.</p>
<h3><strong>Hausmesse zeigt Verbundenheit und Blick nach vorn</strong></h3>
<p>Auch auf Seiten des Unternehmens sind die Beteiligten guter Dinge. Es gehe nun darum, alle Sanierungsmöglichkeiten zu prüfen, um das Unternehmen schnellstmöglich wieder zu stabilisieren und nachhaltig neu aufzustellen. Dazu werden beispielsweise eine Lösung über einen Insolvenzplan und eine übertragende Sanierung geprüft. Weiter heißt es aus der eigenverwaltenden Geschäftsführung: „Wir haben unsere Mitarbeiter bereits über das Verfahren informiert. Trotz der außergewöhnlichen Situation stehen sie zum Unternehmen. Das ist wichtig, denn gerade auf den Rückhalt des Teams kommt es in der jetzigen Lage an. Daneben halten uns auch die Kunden und Lieferanten die Treue.“ Erste Schritte zur Neuaufstellung des Prozessintegrators für Werkzeugmaschinen und Automationslösungen wurden dabei bereits unternommen. So kann der Geschäftsbetrieb lückenlos aufrechterhalten werden. Zudem sind die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit für die Monate März, April und Mai gesichert.</p>
<p>Ein wichtiger Meilenstein zur weiteren Stabilisierung des Unternehmens ist die am 22. und 23. April stattfindende Hausmesse. In einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld setzt das Unternehmen damit bewusst ein Zeichen der Zuversicht und Handlungsfähigkeit. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Produkte und Kernkompetenzen des Hauses, die einem Fachpublikum aus dem gesamten Vertriebsgebiet präsentiert werden. Die Beteiligung von mehr als 20 namhaften Partnerunternehmen unterstreicht dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Sämtliche Partner sind über die aktuelle Situation informiert und nutzen die Hausmesse gezielt, um ihre Verbundenheit sowie ihr Bekenntnis zur Fortführung und zum Ausbau der bestehenden Geschäftsbeziehungen zu demonstrieren.</p>
<p>Neben bewährten Lösungen rücken insbesondere das erweiterte Portfolio an DN Solutions Werkzeugmaschinen sowie die hauseigenen Automationslösungen in den Fokus der Veranstaltung. Die Hausmesse wird somit nicht nur zur Plattform für den fachlichen Austausch, sondern auch zum Ausdruck eines gemeinsamen Verständnisses: Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen blicken alle Beteiligten proaktiv, entschlossen und mit Zuversicht in die Zukunft.</p>
<p>Daneben erfährt die Sanierung des Prozessintegrators Unterstützung durch Unternehmensberater Ronny Baar, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner GmbH &amp; Co. KG, und sein Team. Die Experten sorgen für die kaufmännische Begleitung des Unternehmens und unterstützen in der Liquiditätsplanung sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen. „Das mittelständische Unternehmen hat einen gesunden geschäftlichen Kern, das stimmt alle Beteiligten optimistisch und wird die Neuaufstellung aus der jetzigen Schieflage erleichtern. Wir werden nun gemeinsam daran gehen, das Unternehmen aus der Talsohle zu holen und eine langfristige Lösung für den Standort und seine Mitarbeiter zu finden“, so Ronny Baar.</p>
<h3><strong>Vorläufiger Sachwalter und Gläubigerausschuss haben Arbeit aufgenommen</strong></h3>
<p>Dr. Nils Freudenberg von der Tiefenbacher Insolvenzverwaltung | Restrukturierung wurde vom Amtsgericht Dresden zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Er vertritt in der Eigenverwaltung die Interessen der Gläubiger und überwacht die Geschäftsführung. Zudem hat auch ein vorläufiger Gläubigerausschuss seine Arbeit aufgenommen. „Nach meiner ersten Einschätzung und Begutachtung ist der Betrieb mit einer loyalen Belegschaft, einer engagierten Geschäftsführung und einem erprobten Sanierungsteam gut auf seine Neuaufstellung vorbereitet. Neben der grundlegenden Sanierungsfähigkeit ist auch die erforderliche Lösungs- und Gesprächsbereitschaft auf Gläubigerseite vorhanden. Die Chancen stehen also gut“, beurteilt der vorläufige Sachwalter die Lage.</p>
<p><strong>Anlage: Pressefotos zur freien Nutzung (Bildquelle Unternehmen). </strong>Weitere Bilder vorhanden, bei Interesse gern melden.</p>
<h3>Pressekontakt:</h3>
<p>Ilka Stiegler<br />ABG Marketing GmbH<br />Telefon: +49 351 43755 11 oder +49 173 264 2301<br />E-Mail: stiegler@abg-partner.de <br />Web: www.abg-marketing.de</p>
<p>Sie haben Fragen? Wenden Sie sich gern an unseren <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/team/insolvenzverwalter/" target="_blank" rel="noopener">Experten</a>.</p>						</div>
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		<title>Mauritius Brauerei Zwickau in gerichtlichem Sanierungsverfahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 09:15:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Amtsgericht Chemnitz ordnete am 17. März ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Mauritius Brauerei GmbH an und bestellte Rechtsanwalt Henry Girbig von der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/mauritius-brauerei-zwickau-in-gerichtlichem-sanierungsverfahren/">Mauritius Brauerei Zwickau in gerichtlichem Sanierungsverfahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p>(Zwickau, 19.03.2026) Das Amtsgericht Chemnitz ordnete am 17. März ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Mauritius Brauerei GmbH an und bestellte Rechtsanwalt Henry Girbig von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung | Restrukturierung zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er begleitet die traditionsreiche Privatbrauerei, die wegen der allgemein schwierigen Wirtschaftslage, der Kostensteigerungen für Rohstoffe und Energie sowie dem veränderten Konsumverhalten der Verbraucher in eine finanzielle Schieflage geraten ist.</p>
<p>„Der Geschäftsbetrieb wird trotz des eingeleiteten Verfahrens mit 51 Arbeitnehmern uneingeschränkt fortgeführt. Die Brauerei verfügt über einen gesunden Unternehmenskern, es gibt keine Außenstände bei der Steuer oder Sozialversicherungen. Zudem hat die Geschäftsführung angesichts der schwierigen Lage in der Branche bereits vor der Insolvenzanmeldung erste Maßnahmen eingeleitet. Das sind gute Voraussetzungen für eine Neuaufstellung des Betriebs“, so der vorläufige Insolvenzverwalter. Aktuell prüft er mit Nachdruck mögliche Sanierungsoptionen, um den Geschäftsbetrieb nachhaltig zu stabilisieren und das Unternehmen zu sanieren.</p>
<h3><strong>Voraussetzungen für Neuaufstellung gegeben</strong></h3>
<p>Im wenige Tage alten Verfahren konnten bereits erste Meilensteine erreicht werden, die die Neuaufstellung der regionalen Brauerei begünstigen. So werden die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld für die Monate März, April und Mai 2026 abgesichert. Zudem wurden wesentliche Stakeholder bereits informiert und stehen hinter dem Unternehmen. „Wir haben unser Team von der besonderen Lage in Kenntnis gesetzt und dabei viel Loyalität und Rückhalt für unsere Neuaufstellung erfahren. Dafür möchte ich den Mitarbeitern sehr danken, denn ihre Arbeit und ihr Engagement im Tagesgeschäft sind die wichtigsten Voraussetzungen für die Sanierung. Auch zentrale Kunden und Lieferanten wurden informiert und stehen hinter uns“, erklärt Geschäftsführer Jörg Dierig.</p>
<h3><strong>Krisenursachen: steigende Preise und nachlassender Konsum</strong></h3>
<p>Die Mauritius Brauerei GmbH wurde 1991 gegründet und blickt auf eine über 160-jährige Tradition am Standort Zwickau zurück. Doch trotz der regionalen Verankerung geriet der Betrieb in den letzten Jahren durch eine Vielzahl von Herausforderungen unter Druck. Dazu zählt vor allem eine verschärfte Kostenentwicklung seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022. Gas- und Strompreise haben sich seither nahezu verdoppelt. Daneben sind auch die Kosten für Verpackung, Transport, Malz und das Handling von Leergut massiv gestiegen. Auf der anderen Seite sind die Einnahmen zurückgegangen. So sinkt der Bierabsatz seit Jahren kontinuierlich, was unter anderem durch das steigende Gesundheitsbewusstsein und den damit zusammenhängenden Alkoholverzicht, einen geringeren Konsum aufgrund der demografischen Entwicklung sowie die Konsumzurückhaltung angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit begründet ist. Besonders Privatbrauereien wie Mauritius leiden unter dieser Entwicklung, da sie auf regionalen Absatz angewiesen sind und Rückgänge kaum durch Exporte abfedern können.</p>
<p>Die Geschäftsführung hat dennoch frühzeitig auf die Entwicklung reagiert, Preise erhöht, Kosten reduziert und teils gemeinsam mit Einzelhandelskunden werthaltige Eigenmarken entwickelt. Dies begann Wirkung zu zeigen, allerdings konnten die Maßnahmen die angespannte Liquiditätssituation nicht schnell genug verbessern. Daher hat die Geschäftsführung rechtzeitig und folgerichtig einen Antrag auf gerichtliche Sanierung im Regelverfahren gestellt. Diese wird vom Verfahrensbevollmächtigten Rechtsanwalt Tom Hillig in allen insolvenzrechtlichen Fragen unterstützt.</p>
<p>Anlage: Pressebilder zur freien Verwendung (Bildquelle Unternehmen)</p>
<h4><strong>Pressekontakt:</strong></h4>
<p>Ilka Stiegler<br />ABG Marketing GmbH<br />Telefon: +49 351 43755 11 oder +49 173 264 2301<br />E-Mail: stiegler@abg-partner.de <br />Web: www.abg-marketing.de</p>
<p>Sie haben Fragen? Wenden Sie sich gern an unseren <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/team/insolvenzverwalter/" target="_blank" rel="noopener">Experten</a>.</p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/mauritius-brauerei-zwickau-in-gerichtlichem-sanierungsverfahren/">Mauritius Brauerei Zwickau in gerichtlichem Sanierungsverfahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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		<title>Familienbetrieb in vorläufigem gerichtlichem Sanierungsverfahren: SME – Sondermaschinenbau Engelsdorf mit guten Chancen zur Neuaufstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 11:50:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die SME – Sondermaschinenbau Engelsdorf GmbH befindet sich in einem vorläufigen gerichtlichen Verfahren zur Sanierung. Dieses wurde nach dem Antrag der geschäftsführenden Gesellschafterin Susanne Wolf&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/familienbetrieb-in-vorlaufigem-gerichtlichem-sanierungsverfahren-sme-sondermaschinenbau-engelsdorf-mit-guten-chancen-zur-neuaufstellung/">Familienbetrieb in vorläufigem gerichtlichem Sanierungsverfahren: SME – Sondermaschinenbau Engelsdorf mit guten Chancen zur Neuaufstellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p>(Leipzig, 13. März 2026) Die SME – Sondermaschinenbau Engelsdorf GmbH befindet sich in einem vorläufigen gerichtlichen Verfahren zur Sanierung. Dieses wurde nach dem Antrag der geschäftsführenden Gesellschafterin Susanne Wolf vom zuständigen Amtsgericht Leipzig am 11. März 2025 angeordnet. Zugleich wurde Rechtsanwältin Jacqueline Jakubik von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung | Restrukturierung zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. „Das Unternehmen ist insbesondere aufgrund der allgemeinen Investitionszurückhaltung in seinen Kundenbranchen und zwei weggefallenen Großaufträgen in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Es verfügt jedoch über einen gesunden geschäftlichen Kern und die Unternehmerin hat angesichts der aufkommenden Liquiditätsschwierigkeiten rechtzeitig in Richtung Sanierung geplant und folgerichtig Insolvenz angemeldet. Daher sehe ich aktuell gute Chancen für eine zeitnahe Stabilisierung und langfristige Neuaufstellung des Betriebs“, so die vorläufige Insolvenzverwalterin.</p><h3><strong>Erste Schritte stimmen zuversichtlich</strong></h3><p>Auf dem Weg der gerichtlichen Neuaufstellung des regionalen Sondermaschinenbau-Spezialisten konnten bereits erste Schritte eingeleitet werden, die zuversichtlich stimmen. So werden die Löhne und Gehälter der knapp 50 Mitarbeiter durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld für die Monate Februar, März und April 2026 abgesichert. Außerdem wird der Geschäftsbetrieb fortgeführt. „Wir haben unser Team und den Betriebsrat bereits über die aktuelle Situation informiert und dabei sehr viel Loyalität, Rückendeckung und Engagement erlebt. Deshalb möchte ich mich hier noch einmal bei unseren Mitarbeitern dafür bedanken, dass sie unserem Familienbetrieb in dieser besonderen Zeit mit Vertrauen und Tatkraft zur Seite stehen. Auch unsere Kunden und Lieferanten stehen zu uns. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir die Sanierung meistern und uns gut für die Zukunft aufstellen werden“, sagt die geschäftsführende Gesellschafterin Susanne Wolf.</p><p>Bis zur Eröffnung des Verfahrens prüft Rechtsanwältin Jakubik nun mit Nachdruck finanz- und leistungswirtschaftliche Ansätze zur Sanierung des Maschinenbauers. Unterstützt werden die Bemühungen dabei auch von Rechtsanwalt Stefan Wackwitz von der Leipziger Rechtsanwaltskanzlei Wackwitz. Als Verfahrensbevollmächtigter steht er dem Unternehmen in insolvenzrechtlichen Fragen zur Seite und hat unter anderem die Antragsstellung für das Verfahren begleitet. „Im Betrieb habe ich sowohl bei der Geschäftsführerin als auch bei der Belegschaft einen wachen Blick für die Situation und sehr viel Engagement und Rückhalt für das Unternehmen erlebt. Hier merkt man: Die wollen das gemeinsam schaffen. Mit diesem guten Miteinander und dem stabilen Kern des Betriebs sind meines Erachtens die besten Voraussetzungen für eine tragfähige Restrukturierung gegeben“, so Rechtsanwalt Wackwitz.</p><h3><strong>Zurückhaltung bei den Kunden führte zur Schieflage </strong></h3><p>Das mittelständische Unternehmen plant, konstruiert und produziert unter anderem Sondermaschinen sowie Förder-, Palettier- und Montagetechnik für unterschiedliche Industrien. Das Unternehmen hat sich in der Vergangenheit bei seinen Kunden einen guten Ruf und eine stabile Nachfrage erarbeitet. So konnten selbst schwere externe Krisen der letzten Jahre wie die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg oder die Energiekrise gut überstanden werden. Dennoch ist der Leipziger Betrieb als Hersteller von Investitionsgütern stark von der Konjunktur abhängig. Diese ist derzeit allerdings massiv von Investitionszurückhaltung und Unsicherheit geprägt. Selbst langjährige Partner verschieben Neuanschaffungen immer wieder und lösen Bestellungen bei SME spät oder gar nicht aus. Maßnahmen zur Kostensenkung und eine Verstärkung des Vertriebs wurden umgehend ergriffen, sie reichten allerdings nicht für eine umfassende Stabilisierung des Unternehmens aus. Daher wurde fristgerecht und folgerichtig ein Antrag auf gerichtliche Sanierung gestellt.</p><h3><strong>Über die SME – Sondermaschinenbau Engelsdorf GmbH</strong></h3><p>Das Familienunternehmen mit Sitz in Leipzig entwickelt und realisiert kundenspezifische Maschinen und Anlagen für die Industrie. Die Wurzeln des Unternehmens reichen mehr als 100 Jahre zurück und sind eng mit dem Industriestandort Leipzig verbunden. Heute umfasst das Leistungsspektrum unter anderem Palettier- und Fördertechnik, Montageanlagen sowie Roboter- und Handlingsysteme. Die Leistungen reichen von der Planung und Konstruktion bis zur Fertigung und Inbetriebnahme kompletter Anlagen. SME arbeitet für Kunden aus verschiedenen Industriezweigen, darunter Automotive, Metallbearbeitung, Baustoff-, Prozess- und Textilindustrie.</p><p>Anlage: Pressebilder zur freien Verwendung (Bildquelle Unternehmen)</p><p><strong>Pressekontakt:</strong></p><p>Ilka Stiegler<br />ABG Marketing GmbH<br />Telefon: +49 351 43755 11 oder +49 173 264 2301<br />E-Mail: stiegler@abg-partner.de <br />Web: www.abg-marketing.de</p><p>Sie haben Fragen? Wenden Sie sich gern an unseren <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/team/insolvenzverwalter/" target="_blank" rel="noopener">Experten</a>.</p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/familienbetrieb-in-vorlaufigem-gerichtlichem-sanierungsverfahren-sme-sondermaschinenbau-engelsdorf-mit-guten-chancen-zur-neuaufstellung/">Familienbetrieb in vorläufigem gerichtlichem Sanierungsverfahren: SME – Sondermaschinenbau Engelsdorf mit guten Chancen zur Neuaufstellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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		<title>Wichtiger Meilenstein in der Sanierung des Jean-Paul-Vereins erreicht: Diakonie Bayreuth übernimmt Jugendhilfezentrum sowie Janusz-Korczak-Schule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 07:09:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Diakonie Bayreuth]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Bayreuth, 14. Mai 2025) Im Rahmen der Sanierung des Jean-Paul-Vereins Bayreuth e. V. konnte eine Lösung zum Erhalt der Einrichtungen im Bereich „Kinder und junge&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/wichtiger-meilenstein-in-der-sanierung-des-jean-paul-vereins-erreicht-diakonie-bayreuth-ubernimmt-jugendhilfezentrum-sowie-janusz-korczak-schule/">Wichtiger Meilenstein in der Sanierung des Jean-Paul-Vereins erreicht: Diakonie Bayreuth übernimmt Jugendhilfezentrum sowie Janusz-Korczak-Schule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p>(Bayreuth, 14. Mai 2025) Im Rahmen der Sanierung des Jean-Paul-Vereins Bayreuth e. V. konnte eine Lösung zum Erhalt der Einrichtungen im Bereich „Kinder und junge Menschen“ gefunden werden. Nachdem Ende des Jahres 2023 bereits der „Seniorenstift am Glasenweiher“ von einem Investor übernommen wurde, konnte nach Prüfung aller möglichen Sanierungsoptionen nun auch für die restlichen Einrichtungen des Vereins eine tragfähige Lösung erarbeitet werden. Zum 1. Mai 2025 gingen sowohl das Jugendhilfezentrum „Jean-Paul-Stift“ als auch die „Janusz-Korczak-Schule“ auf den Diakonisches Werk-Stadtmission Bayreuth e. V. über. Damit können die Mitarbeiter des Jean-Paul-Vereins e. V. aufatmen. „Wir sind froh, dass uns nach dieser herausfordernden Zeit eine weitere gemeinsame Lösung gelungen ist. Die Übernahme durch die Diakonie ist ein wichtiger Schritt, der Ruhe und Stabilität zurückbringt – für die Menschen, die hier arbeiten, lernen und Zuflucht finden. Was uns durch diese Phase getragen hat, war das unermüdliche Vertrauen und das Engagement unserer Mitarbeiter. Ihr Rückhalt und auch die konstruktive Begleitung durch unsere Mitarbeitervertretung hat entscheidend dazu beigetragen, dass wir heute gemeinsam nach vorn blicken können. Dafür ein aufrichtiger Dank“, so Dr. Franz Sedlak, geschäftsführender Vorstand des Jean-Paul-Vereins.</p>
<p><strong>Betriebsübergang sichert Arbeitsplätze</strong></p>
<p>Die Janusz-Korczak-Schule und das Jugendhilfezentrum wurden vom Diakonisches Werk – Stadtmission Bayreuth e. V. mittels Asset Deal übernommen. Sowohl die Immobilien und das bewegliche Vermögen als auch alle bestehenden Arbeitsverträge wurden hierbei auf den neuen Betreiber übertragen. „Durch die Investorenlösung konnten die über 70 Arbeitsplätze gerettet werden. Das ist ein wichtiges Signal für die Region. Die Einrichtungen sind zentrale Anlaufstellen für viele Eltern und Erziehungsberechtigte, aber auch Zufluchtsorte für Kinder und Jugendliche. Diese zu erhalten, war unsere oberste Priorität“, sagt Generalbevollmächtigter Rechtsanwalt Stefan Ettelt von der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt. Er und sein Team stehen dem Jean-Paul-Verein bei allen insolvenzrechtlichen Fragen zur Seite.</p>
<p>Die Diakonie Bayreuth hat bereits viel Erfahrung in der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen und verfügt damit über die nötige Expertise für die Übernahme der Einrichtungen. So bietet sie unter anderem Angebote für die Kinderbetreuung, schulische Unterstützung und Hilfe bei der Suche nach integrativen Kindertagesstätten. Dadurch konnte sich die Diakonie mit ihrem Angebot für die Einrichtungen des Jean-Paul-Vereins durchsetzen. „Nach einer umfassenden Prüfung sämtlicher Sanierungsoptionen wurde deutlich, dass eine Lösung mit einem neuen Betreiber die beste Chance bietet, den Fortbestand der Einrichtung und der Arbeitsplätze zu sichern und ihr neue Perspektiven zu eröffnen. Im Investorenprozess erwies sich schließlich die zuvor bereits für den Seniorenstift ausgewählte Diakonie als der Investor mit dem besten Angebot und den besten Voraussetzungen für eine Übernahme“, berichtet Simon Leopold, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner GmbH und Co. KG. Er verantwortet gemeinsam mit seinem Team die kaufmännische Begleitung und die Umsetzung des Sanierungskonzeptes inklusive des Investorenprozesses.</p>
<p>Damit liegt der gesamte Geschäftsbetrieb des Jean-Paul-Vereins nun in Händen der Diakonie. Der Verein selbst bleibt aber bestehen. „Hier ist nun zu prüfen, ob und wie der traditionsreiche Förderverein im Rahmen eines Insolvenzplans erhalten werden kann“, sagt der vom Amtsgericht Bayreuth bestellte Sachwalter Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung. Auch er freut sich über den Ausgang Investorenprozesses und blickt positiv in die Zukunft: „Ich bin guter Dinge, was die weitere Entwicklung des Jugendhilfezentrums und der Janusz-Korczak-Schule angeht. Mit der Übernahme der Diakonie ist die beste Sanierungslösung für die Einrichtungen gelungen.“</p>
<p><strong>Finanzielle Schieflage führt zu Sanierung in Eigenverwaltung</strong></p>
<p>Der über 180 Jahre alte Jean-Paul-Verein ist nicht nur der älteste diakonische Verein von Bayreuth, sondern auch der drittälteste Verein in ganz Bayern. Mit seiner Arbeit in der Jugendhilfe, im geförderten Lernen und in der Seniorenpflege prägt er seit Generationen das soziale Gefüge der Region – als feste, traditionsreiche Größe. Doch auch seine hohe gesellschaftliche Relevanz konnte den Verein nicht vor dem wirtschaftlichen Druck schützen. Der anhaltende Fachkräftemangel und die drastischen Kostensteigerungen bei Energie und Material infolge globaler Krisen belasteten die finanzielle Stabilität massiv. Die Folge: eine rückläufige Ertragslage und stetig schwindende Liquiditätsreserven.</p>
<p>Um einer drohenden Zahlungsunfähigkeit frühzeitig entgegenzuwirken, entschlossen sich Dr. Sedlak und der Verwaltungsrat zum Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Diesem wurde durch das Amtsgericht Bayreuth mit Beschluss vom 1. Juni 2023 stattgegeben. Das Verfahren wurde am 1. September 2023 offiziell eröffnet. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Asset Deals für die verbliebenen Vereinseinrichtungen und der Überprüfung der Möglichkeiten zum Erhalt des Jean-Paul-Vereins zeichnet sich nun eine neue Zukunftsperspektive für die traditionsreiche Institution ab.</p>
<p><em>Mehr Informationen: </em><a href="http://www.jpv-bayreuth.de"><em>www.jpv-bayreuth.de</em></a></p>
<p> </p>
<p><strong>Kontakt Sachwalter:</strong></p>
<p>Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg</p>
<p>Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p>
<p>Telefon: +49 921 151 10 30</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:freudenberg@tiefenbacher.de">freudenberg@tiefenbacher.de</a></p>
<p><a href="http://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de</a></p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/wichtiger-meilenstein-in-der-sanierung-des-jean-paul-vereins-erreicht-diakonie-bayreuth-ubernimmt-jugendhilfezentrum-sowie-janusz-korczak-schule/">Wichtiger Meilenstein in der Sanierung des Jean-Paul-Vereins erreicht: Diakonie Bayreuth übernimmt Jugendhilfezentrum sowie Janusz-Korczak-Schule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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		<title>Forschungsinstitut KUZ stellt sich mithilfe gerichtlicher Sanierung neu auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 11:59:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[Leipzig, 20. März 2025] Das zuständige Amtsgericht Leipzig ordnete am 11. März 2025 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Kunststoff-Zentrums in Leipzig gGmbH (KUZ)&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/forschungsinstitut-kuz-stellt-sich-mithilfe-gerichtlicher-sanierung-neu-auf/">Forschungsinstitut KUZ stellt sich mithilfe gerichtlicher Sanierung neu auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p>[Leipzig, 20. März 2025] Das zuständige Amtsgericht Leipzig ordnete am 11. März 2025 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Kunststoff-Zentrums in Leipzig gGmbH (KUZ) an und bestellte Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er begleitet das Forschungsinstitut, unterstützt von seiner Partnerkollegin Rechtsanwältin Jacqueline Jakubik, ebenfalls Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung, im nun eingeleiteten Sanierungsverfahren. Das KUZ war insbesondere aufgrund des Auftragsrückgangs in der Automotive-Branche und fehlender Fördermittel in die Krise geraten.</p><p>„Unser vordringliches Ziel im Insolvenzverfahren ist es, eine nachhaltige Fortführungslösung zu schaffen. Hierzu sind wir aktuell dabei, die Sanierungsmöglichkeiten, die uns das gerichtliche Verfahren bietet, zu prüfen. Ich bin guter Dinge, dass wir eine langfristige Lösung für die Mitarbeitenden, Kunden, Forschungs- und Geschäftspartner finden werden“, erklärt der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen: Der Geschäftsbetrieb wird fortgeführt und bestehende Aufträge werden weiter erfüllt. Zudem sind die Löhne und Gehälter über das vorfinanzierte Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit für die Monate März, April, Mai gesichert. Auch der Geschäftsführer des KUZ, Dr.-Ing. Matthias R. Jacob, ist zuversichtlich: „Die Insolvenz anzumelden, ist uns nicht leichtgefallen, aber dieser Schritt gibt uns die Möglichkeit, unser Institut nachhaltig neu aufzustellen. Wir setzen alles daran, den Geschäftsbetrieb so geordnet wie möglich fortzuführen und gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter eine tragfähige Lösung für unsere Zukunft zu erarbeiten.“  </p><p><strong>Angespanntes wirtschaftliches Umfeld</strong></p><p>Das Forschungsinstitut mit dem Schwerpunkt auf Kunststofftechnik war vor allem aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, besonders durch den Auftragsrückgang in der Automotive-Branche, in die Krise geraten. Zusätzlich stellen fehlende Fördermittel aufgrund des nicht verabschiedeten Bundeshaushalts eine erhebliche Belastung für das KUZ dar. Dies treffe insbesondere gemeinnützige, privatwirtschaftlich organisierte Forschungseinrichtungen ohne Grundförderung, die zur Innovationskraft des Standorts Deutschland beitragen, wie der Geschäftsführer des Instituts betont. Jacob weiter: „Die Industrieforschung ist ein unverzichtbarer Motor für mittelständische Unternehmen, die auf zukunftsfähige Lösungen angewiesen sind, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können – eine Rolle, die wir als Mitglied der Zuse-Gemeinschaft aktiv übernehmen.“</p><p>Außergerichtliche Sanierungsbemühungen konnten das Forschungsinstitut nicht vor der Krise bewahren. „Um die Fortführung des Geschäftsbetriebs sicherzustellen, hat der Geschäftsführer folgerichtig Antrag auf ein gerichtliches Sanierungsverfahren gestellt. Durch dieses schnelle Eingreifen kann nun eine grundlegende Neuaufstellung geprüft und umgesetzt werden“, so Rechtsanwältin Jacqueline Jakubik.</p><p><strong>Über das Kunststoff-Zentrum in Leipzig</strong></p><p>Als gemeinnützige industrienahe Forschungseinrichtung ist das KUZ seit 1960 erfahrener Partner für anwendungsnahe Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen in kunststofftechnischen Fragestellungen und für berufsbegleitende Weiterbildung. Das KUZ orientiert sich mit Blick in die Zukunft an den aktuellen Herausforderungen der Kunststoffbranche und schärft seine Ausrichtung in den Schwerpunktthemen Leichtbau, Mikrokunststofftechnik, Digitalisierung/KI sowie Technologie- und Innovationsforschung für kunststofftechnische Lösungen mit verstärktem Fokus auf Nachhaltigkeit.</p><p><a href="http://www.kuz-leipzig.de">www.kuz-leipzig.de</a></p><p><strong>Kontakt (vorläufiger) Insolvenzverwalter</strong></p><p>Dr. Nils Freudenberg</p><p>Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p><p>Telefon: +49 341 993 877 0</p><p>E-Mail: <a href="mailto:Freudenberg@tiefenbacher.de">Freudenberg@tiefenbacher.de</a></p><p><a href="http://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de</a></p><p>Bildquelle: iStockphoto</p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/forschungsinstitut-kuz-stellt-sich-mithilfe-gerichtlicher-sanierung-neu-auf/">Forschungsinstitut KUZ stellt sich mithilfe gerichtlicher Sanierung neu auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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		<title>Durch hohe Zinskosten und Mehrwertsteuerzahlungen stark belastet: Autohaus Winter saniert sich über ein Verfahren in Eigenverwaltung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 14:06:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Großröhrsdorf, 04.03.2025: Das Amtsgericht Dresden hat für die Winter Automobilpartner GmbH &#038; Co. KG ein gerichtliches Sanierungsverfahren angeordnet: Mit Beschluss vom 17.02.2025 kam das Gericht&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/durch-hohe-zinskosten-und-mehrwertsteuerzahlungen-stark-belastet-autohaus-winter-saniert-sich-uber-ein-verfahren-in-eigenverwaltung/">Durch hohe Zinskosten und Mehrwertsteuerzahlungen stark belastet: Autohaus Winter saniert sich über ein Verfahren in Eigenverwaltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p><strong>Der Geschäftsbetrieb bleibt unverändert bestehen</strong></p><p><em>Großröhrsdorf, 04.03.2025</em>: Das Amtsgericht Dresden hat für die Winter Automobilpartner GmbH &amp; Co. KG ein gerichtliches Sanierungsverfahren angeordnet: Mit Beschluss vom 17.02.2025 kam das Gericht damit dem Antrag von Geschäftsführer Heiko Winter auf eine Sanierung in Eigenverwaltung nach. Die Krise des traditionsreichen Unternehmens kam durch die schwierige Gemengelage der letzten Zeit zustande, in der unter anderem Corona-Nachwirkungen, Kostensteigerungen und eine rückläufige Nachfrage nach Elektrofahrzeugen aufeinandertrafen. Ziel des Eigenverwaltungsverfahrens ist es nun, das Unternehmen zeitnah und nachhaltig neu aufzustellen – zunächst mittels Sanierungsplans und durch Umsetzung der Nachfolgeregelung, um dessen Fortbestand und die rund 115 Arbeitsplätze zu sichern. Die wesentlichen Stakeholder stehen dabei hinter der Firma: „An erster Stelle möchte ich meinen tiefen Dank für das Vertrauen und das Engagement aussprechen, die uns insbesondere von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entgegengebracht werden. Auch wichtige Kunden, Partner und Lieferanten halten uns die Treue. Diese starke Basis werden wir nutzen, um uns den Gegebenheiten zu stellen und uns fit für eine langfristig erfolgreiche Zukunft zu machen“, so Geschäftsführer Heiko Winter. Die Zukunftsaussichten des Unternehmens sind dabei positiv. Das Unternehmen ist auf Wachstumskurs: Im letzten Jahr wurden zehn Prozent Umsatzwachstum erreicht. „Der Kern des Betriebs ist gesund und erste wichtige Maßnahmen wurden bereits im letzten Jahr eingeleitet. So sind die Löhne und Gehälter der Beschäftigten abgesichert. Zudem wurde ein vorläufiger Gläubigerausschuss eingesetzt. Die Eigenverwaltung ermöglicht es der Geschäftsführung, weiterhin das operative Geschäft zu leiten. Das Autohaus Winter hat damit meines Erachtens beste Voraussetzungen, sich schnell und nachhaltig neu aufzustellen“, sagt Rechtsanwalt Stefan Ettelt von der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt. Er unterstützt die Geschäftsführung in dem Verfahren mit seiner Expertise als Generalbevollmächtigter in allen sanierungsrechtlichen Belangen.</p><p><strong>Auslauf der E-Auto-Förderung und schwindende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen </strong></p><p>Die Krise des regional fest verwurzelten Autohauses hat mehrere Auslöser. So verlief die wirtschaftliche Entwicklung bis 2023 noch grundsätzlich positiv. Allerdings führten erhebliche Kostensteigerungen dazu, dass das Betriebsergebnis nicht in dem ursprünglich vorgesehenen Umfang ausfiel. Weiterhin kam es während der Coronapandemie zu Lieferengpässen seitens der Hersteller. Im vierten Quartal 2023 erfolgte dann eine gebündelte Auslieferung, wodurch der Lagerbestand abrupt anstieg. Da die Nachfrage nach elektrischen Fahrzeugen seither jedoch gering blieb, konnten die vorrätigen Fahrzeuge nicht umfassend verkauft werden. Darüber hinaus reagierte das Autohaus auf die Einführung der Kaufprämie für Elektrofahrzeuge im Jahr 2016 und die dadurch gesteigerte Nachfrage mit einem gezielten Bestandsaufbau. Mit der abrupten Einstellung der Prämienzahlung Ende 2023 ging jedoch der Umsatz hier seit Jahresbeginn 2024 drastisch zurück. Die sinkenden Margen, steigende Allgemeinkosten und Lohnanpassungen haben die Situation weiter verschärft.</p><p>Trotz umgehend eingeleiteter Sanierungsbemühungen konnte die Situation nicht grundsätzlich verbessert werden. Um die Fortführung des Geschäftsbetriebs und den Fortbestand des Unternehmens sicherzustellen, hat der Geschäftsführer folgerichtig einen Antrag auf ein Eigenverwaltungsverfahren gestellt.</p><p><strong>Sanierungsteam arbeitet an Fortführungslösung</strong></p><p>Kaufmännisch begleitet wird das Autohaus Winter durch Ronny Baar, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner GmbH und Co. KG. Er verantwortet auch die Umsetzung des Sanierungskonzepts, das die Neuausrichtung des Unternehmens vorantreiben soll. „Die Situation ist herausfordernd, doch wir haben bereits erste Hürden gemeistert. Der Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter. Jetzt gilt es, die aussichtsreichsten finanzwirtschaftlichen und operativen Sanierungsmaßnahmen zu ermitteln und noch konsequenter umzusetzen“, sagt Ronny Baar. Für die Neuaufstellung werden somit derzeit alle Möglichkeiten ausgelotet. Um den Fortgang des Sanierungsprozesses im Interesse der Gläubiger zu überwachen, wurde Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Er sieht ebenfalls gute Chancen, dass sich das Unternehmen in den nächsten Monaten konsolidieren wird und für alle Beteiligten das bestmögliche Ergebnis erzielt wird: „Das Autohaus Winter hat eine gesunde Basis und die Belegschaft steht geschlossen hinter dem Unternehmen. Auch die Gläubiger sind gesprächsbereit und lösungsorientiert. Das sind gute Voraussetzungen, damit eine Lösung zum Erhalt der Arbeitsplätze und des regional bedeutenden Mobilitätspartners gefunden werden kann.“</p><p><strong>Über die Winter Automobilpartner GmbH &amp; Co. KG</strong></p><p>Der Kfz-Handelsbetrieb mit Hauptsitz in Großröhrsdorf und Zweigniederlassungen in Burkau, Bischofswerda, Kamenz und Bautzen kann auf eine 100-jährige Tradition zurückblicken. Seinen Ursprung hatte das Familienunternehmen 1925. Damals eröffnete Erwin Winter eine Schlosserei in Burkau und handelte mit Fahrrädern, Motorrädern und Landmaschinen. Im Laufe der Zeit wurde der Fokus auf Autos umgelenkt. Heute wird der Betrieb in dritter Generation fortgeführt. Die vierte Generation steht in den Startlöchern. Neben dem Neuwagen- und Vorführwagenverkauf der Marken Opel, Peugeot, Fiat, Hyundai und Mazda sowie dem Gebrauchtwagenverkauf aller Marken, bietet das Unternehmen branchenübliche Dienstleistungen wie komplette Serviceleistungen für Reparatur, Wartung und Karosserieinstandsetzung aller Fabrikate sowie die Vermittlung von Finanzierungen und Autovermietung.</p><p><strong>Kontakt vorläufiger Sachwalter: </strong></p><p>Dr. Nils Freudenberg</p><p>Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p><p>Telefon: +49 341 993 877 0 <br />E-Mail: <a href="mailto:Freudenberg@tiefenbacher.de">Freudenberg@tiefenbacher.de</a><br /><a href="http://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de</a></p><p> </p><p>Bildquelle: iStock</p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/durch-hohe-zinskosten-und-mehrwertsteuerzahlungen-stark-belastet-autohaus-winter-saniert-sich-uber-ein-verfahren-in-eigenverwaltung/">Durch hohe Zinskosten und Mehrwertsteuerzahlungen stark belastet: Autohaus Winter saniert sich über ein Verfahren in Eigenverwaltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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		<title>Sächsischer Fleischwarenhersteller stellt sich durch gerichtliche Sanierung neu auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2025 12:32:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(Bautzen, 21.02.2025) Das Amtsgericht Dresden ordnete am 19. Februar 2025 ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Meisters Wurst- und Fleischwaren Bautzen GmbH an und&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/sachsischer-fleischwarenhersteller-stellt-sich-durch-gerichtliche-sanierung-neu-auf/">Sächsischer Fleischwarenhersteller stellt sich durch gerichtliche Sanierung neu auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p>(Bautzen, 21.02.2025) Das Amtsgericht Dresden ordnete am 19. Februar 2025 ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Meisters Wurst- und Fleischwaren Bautzen GmbH an und bestellte Rechtsanwalt Henry Girbig von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung / Restrukturierung zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er begleitet den sächsischen Produzenten von Feinkost sowie Fleisch- und Wurstwaren, der wegen des allgemeinen Kostenanstiegs und einem siebentägigen Produktionsausfall in Schieflage geraten ist, in der nun eingeleiteten Sanierung. Erste Maßnahmen konnten dabei schon erfolgreich realisiert werden: So sind die Löhne und Gehälter der 56 Mitarbeiter durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit für die Monate Januar, Februar und März gesichert. „Die Produktion und der Verkauf der Waren an die Kunden sind im gewohnten Umfang gewährleistet. Im Sanierungsteam arbeiten wir aktuell daran, uns einen Überblick über die Situation zu verschaffen, Sanierungswege auszuloten und den Geschäftsbetrieb weiter stabil zu halten, um die Zukunft des Unternehmens mit seinen Mitarbeitern sowie Kunden und Partnern zu sichern“, so der vorläufige Insolvenzverwalter.</p><p>Die Fortführungsaussichten von Meisters Bautzen sind indes gut. Geschäftsführer Karl Dominick hatte das Unternehmen 2020 aus der Insolvenz heraus übernommen und den Standort erfolgreich gesichert. „Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit bereits innovative Produkte, wie etwa eine Fischbratwurst, eingeführt, um Marktanteile zu gewinnen. Auch in diesem Verfahren kamen seitens der Geschäftsführung bereits gute Ideen und Impulse zur Sicherung und Neuaufstellung des Betriebs, die mich zuversichtlich stimmen“, so Henry Girbig.</p><p><strong>Kostenanstiege und Produktionsausfall </strong></p><p>Die aktuelle Krise hat mehrere Ursachen. Wie viele andere Unternehmen, sieht sich Meisters Bautzen mit steigenden Kosten für Löhne, Energie und Rohstoffe konfrontiert. Meisters wurde durch den Wegfall der Energiepreisbremse, fehlende Maßnahmen der Politik, Unternehmen mit langfristigen Versorgungsverträgen unter die Arme zu greifen, sowie die fehlgeschlagenen Verhandlungen mit den beteiligten Versorgern, die Verträge vorzeitig zu ändern, sehr stark beeinträchtigt. Probleme an der Elektronanlage führten zudem zu einer einwöchigen Produktionsunterbrechung. Darüber hinaus belasten instabile Marktentwicklungen sowie ein rückläufiger Auftragseingang aufgrund der Kaufzurückhaltung das Unternehmen. Erschwerend kommen die Erhöhung der CO₂-Steuer und der Wegfall von Exportgeschäften mit Vietnam und Dänemark hinzu, die durch einen kürzlich aufgetretenen Maul- und Klauenseuchenfall bei einem Lieferanten bedingt sind.</p><p>Da außergerichtliche Sanierungsmaßnahmen kurzfristig keine Verbesserung brachten, entschied sich Geschäftsführer Karl Dominick folgerichtig für die Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens zur Neustrukturierung des Unternehmens. Bei der Erstellung des Insolvenzantrags wurde die Geschäftsführung durch den Rechtsanwalt Thomas Beck von der Kanzlei Beck Rechtsanwälte unterstützt. Für die Planung und das Controlling im Verfahren wurden zudem die Dresdner Unternehmensberater von der ABG Consulting-Partner GmbH &amp; Co. KG hinzugezogen.</p><p>„Wir haben das Team bereits über die aktuelle Situation informiert und ich möchte mich an dieser Stelle für die Loyalität sowie die Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ganzem Herzen bedanken. Die Lage, in der wir uns jetzt befinden, ist keine einfache und der Weg, der vor uns liegt, ist steinig &#8211; aber gemeinsam haben wir eine starke Basis geschaffen, die mich positiv in die Zukunft blicken lässt. Ich bin überzeugt, dass wir diese Herausforderung erfolgreich meistern werden“, so Geschäftsführer Karl Dominick.</p><p><strong>Über die Meisters Wurst- und Fleischwaren Bautzen GmbH</strong></p><p>Die sächsische Wurstmanufaktur wurde 2020 gegründet, ihre Anfänge lassen sich allerdings bis in das Jahr 1890 zurückverfolgen. Meisters Bautzen beschäftigt derzeit 56 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese produzieren Feinkost sowie Wurst- und Fleischwaren für namhafte Discounter, Groß- und Einzelhändler vor allem in Ostdeutschland wie Edeka, Globus, Norma, Selgros, Rewe und Kaufland. Das Sortiment besteht aus Brüh-, Koch- und Rohwurst sowie Rohschinken aus Schwein, Rind und Geflügel sowie verschiedenen Fischprodukten. Auch Ostalgie-Produkte wie Appetiter werden angeboten. Für die direkte Vermarktung steht Endkunden ein Imbiss mit Werksverkauf vor dem Werkstor zur Verfügung. Ein Onlineshop bei Amazon ergänzt das Portfolio.</p><p>Mehr Informationen: <a href="https://www.meisters-bautzen.de/">https://www.meisters-bautzen.de/</a></p><p> </p><p><strong>Über die Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung </strong></p><p>Tiefenbacher Rechtsanwälte betreut mit 55 Rechtsanwälten und über 130 Mitarbeitern bundesweit und international agierende, große und mittelständische Unternehmen, Banken sowie Finanzdienstleister. Im Bereich Insolvenzverwaltung I Restrukturierung sind an 16 Standorten 70 Mitarbeiter tätig, die das gesamte Portfolio der Verwalteraufgaben abdecken und bereits mehr als 5.000 Verfahren betreut haben. Seit über 40 Jahren strebt die Kanzlei Tiefenbacher eine Fortführung von schuldnerischen Unternehmen in der Insolvenz und anschließend eine übertragende Sanierung oder ein Planverfahren an – immer mit den Zielen: bestmögliche Gläubigerbefriedigung sowie Erhalt von Unternehmen und Arbeitsplätzen.</p><p><strong>Kontakt vorläufiger Insolvenzverwalter</strong></p><p>Rechtsanwalt Henry Girbig</p><p>Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p><p>Telefon: +49 351 477 82 0</p><p>E-Mail: <a href="mailto:dresden@tiefenbacher.de">dresden@tiefenbacher.de</a></p><p><a href="http://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de</a></p><p><strong>Kontakt Geschäftsführer</strong></p><p>Karl Dominick</p><p>Meisters Wurst- und Fleischwaren Bautzen GmbH</p><p>Telefon: +49 3591 484 0</p><p>E-Mail: <a href="mailto:info@meisters-bautzen.de">info@meisters-bautzen.de</a></p><p><a href="https://www.meisters-bautzen.de/">https://www.meisters-bautzen.de/</a></p><p><strong>Pressekontakt</strong></p><p>Ilka Stiegler</p><p>ABG Marketing GmbH</p><p>Telefon: +49 351 43755 11</p><p>E-Mail: <a href="mailto:stiegler@abg-partner.de">stiegler@abg-partner.de</a></p><p><a href="http://www.abg-marketing.de">www.abg-marketing.de</a></p><p> </p><p>Bildquelle: iStock</p>						</div>
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		<title>Thüringer Maschinenbauer in der Eigenverwaltung &#8211; SAMAG stellt sich über gerichtliches Sanierungsverfahren neu auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2025 09:20:22 +0000</pubDate>
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							<p><em>(Saalfeld/Saale, 07. Februar 2025) </em>Die SAMAG Machine Tools GmbH nutzt ein vorläufiges gerichtliches Verfahren in Eigenverwaltung zur Restrukturierung. Dieses wurde nach dem Antrag der Geschäftsführung vom Amtsgericht Gera am 29. Januar 2025 angeordnet. Trotz seiner regionalen und internationalen Bedeutung und einem festen Kundenstamm geriet das traditionsreiche Maschinenbau-Unternehmen durch die eingetrübte Lage in seiner Branche sowie hohe Kosten für Material und Energie in wirtschaftliche Herausforderungen. „Die Restrukturierung unter gerichtlichem Schutz wollen wir nutzen, um unser Geschäft zu stabilisieren und fit für die Zukunft zu machen. Wir werden alles tun, um den Standort angesichts der temporären Flaute im Maschinenbau-Sektor neu aufzustellen und uns nachhaltig zu restrukturieren. Mit den Mitarbeitern und Kunden haben wir uns bereits über die Lage verständigt. Alle stehen hinter unserem Unternehmen – darüber sind wir natürlich froh und sehr erleichtert. Das gibt uns wichtigen Rückenwind für die bevorstehenden Aufgaben“, sagt Geschäftsführer Martin Hüttmann.</p><p>Bei einem gerichtlichen Verfahren, wie es SAMAG nutzt, kann der Geschäftsführer das operative Geschäft weiterführen. Deshalb wird auch von „Eigenverwaltung“ gesprochen. Mit der Hilfe von Sanierungsspezialisten wird der Betrieb zugleich wieder in wirtschaftlich sichere Fahrwasser gebracht. Dazu wurde Rechtsanwalt Thorsten Springstub von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung als Generalbevollmächtigter beauftragt. Er und sein Kollege Dr. Nils Freudenberg stehen der Geschäftsführung bei allen insolvenzrechtlichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite. „SAMAG blickt auf eine sehr lange Tradition zurück, besitzt mit seinen über 100 Mitarbeitern ein tiefes Know-how im Bereich Maschinenbau und hat ein großes nationales und internationales Kundennetz. Das sind unserer Ansicht nach beste Voraussetzungen für eine zeitnahe und auch langfristige Restrukturierung. Darüber hinaus ist es bereits gelungen, den operativen Betrieb trotz der besonderen Lage abzusichern und fortzuführen“, heißt es seitens Tiefenbacher. Ein weiterer wichtiger Meilenstein im noch jungen Verfahren: Die Löhne und Gehälter der Belegschaft sind für die Monate Februar bis April 2025 durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgedeckt.</p><p>Bis zur anvisierten Eröffnung des Verfahrens am 1. Mai 2025 arbeitet das Sanierungsteam nun mit Nachdruck an finanz- und leistungswirtschaftlichen Ansätzen zur Sanierung des Maschinenbauers. Die kaufmännische Begleitung erfolgt dabei von Unternehmensberater Simon Leopold und seinem Team der ABG Consulting-Partner GmbH &amp; Co KG. Neben der Lösung über ein Planverfahren wird auch ein Investorenprozess in Betracht gezogen. Durch diesen sollen potenzielle Übernehmer gefunden werden, mit deren Hilfe eine übertragende Sanierung des Saalfelder Unternehmens möglich wird. </p><p><strong>Krise durch Auftragsflaute und hohe Vorfinanzierungskosten</strong></p><p>Der Mittelständler SAMAG besitzt eine über 150-jährige Historie und ein weltweites Vertriebsnetzwerk. Damit kann das Unternehmen neben einem großen Erfahrungsschatz im Maschinenbau auch einen umfassenden und treuen Kundenstamm vorweisen. Über viele Jahre hinweg verzeichnete der Saalfelder Betrieb eine entsprechend positive Geschäftsentwicklung. Im Zuge der weltweiten Krisen kam es zuletzt jedoch zu einer Auftragsflaute in der Maschinenbau-Branche. Demgegenüber stehen die hohen Vorfinanzierungskosten für den Bau der komplexen Bearbeitungszentren, die SAMAG produziert. Stark gestiegene Kosten für Rohstoffe und Energie verschärften das Problem und belasteten die Liquidität des Unternehmens immer stärker. Ungeachtet der umgehend eingeleiteten Maßnahmen konnte kurzfristig und außergerichtlich keine Verbesserung der Lage herbeigeführt werden. Da Zahlungsunfähigkeit drohte, stellte die Geschäftsführung am 24. Januar 2025 folgerichtig einen Antrag auf die gerichtliche Sanierung in Eigenverwaltung.</p><p>Damit das vorläufige Eigenverwaltungsverfahren im Sinne der Gläubiger überwacht wird, hat das Amtsgericht Gera Rechtsanwalt Marcello Di Stefano von der Kanzlei DiLigens Rechtsanwälte &amp; Insolvenzverwalter zum vorläufigen Sachwalter bestellt. „Sowohl die Geschäftsführung als auch das Team stehen meiner Beobachtung nach fest zum Unternehmen und zur Sanierung. Den Gläubigern ist ebenfalls an einem konstruktiven Austausch und einer baldigen Lösung gelegen. Ein vorläufiger Gläubigerausschuss hat seine Arbeit bereits aufgenommen. Die gegebenen Umstände sprechen deutlich dafür, dass hier eine nachhaltige Neuaufstellung und der Erhalt von Arbeitsplätzen gelingen können“, sagt der vorläufige Sachwalter.</p><p><strong>Über die SAMAG Machine Tools GmbH</strong></p><p>Die Anfänge des Mittelständlers SAMAG Machine Tools GmbH mit Sitz in Saalfeld/Saale gehen bereits auf das Jahr 1873 zurück. Das Team des Maschinenbauers zählt derzeit 108 Mitarbeiter. Sie entwickeln und produzieren maßgeschneiderte Bearbeitungslösungen für verschiedene Branchen, darunter die Automobilindustrie, den Werkzeug- und Formenbau sowie den allgemeinen Maschinenbau. Das Produktportfolio umfasst Mehrspindel-Bearbeitungszentren (MFZ), kombinierte Tiefbohr- und Fräsbearbeitungszentren (TFZ), Fahrständer-Bearbeitungszentren (SFZ) und Mehrspindel-Tiefbohrmaschinen (TBM). Mit einem umfassenden Serviceangebot, das Wartung, Inbetriebnahme, Schulungen und Retrofit-Lösungen einschließt, stellt SAMAG die langfristige Zufriedenheit seiner Kunden sicher. Mit über 150 Jahren Erfahrung und zahlreichen Vertretungen weltweit ist die SAMAG-Gruppe ein verlässlicher internationaler Partner für innovative und effiziente Fertigungslösungen.</p><p><a href="https://samag-mt.com/de/home">https://samag-mt.com/de/home</a></p><p> </p><p><strong>Kontakt Generalbevollmächtigter:</strong></p><p>RAe Thorsten Springstub, Dr. Nils Freudenberg</p><p>Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p><p>Telefon: +49 361 65 928 0</p><p>E-Mail: <a href="mailto:erfurt@tiefenbacher.de">erfurt@tiefenbacher.de</a></p><p> </p><p>Bildquelle: iStock</p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/thuringer-maschinenbauer-in-der-eigenverwaltung-samag-stellt-sich-uber-gerichtliches-sanierungsverfahren-neu-auf/">Thüringer Maschinenbauer in der Eigenverwaltung &#8211; SAMAG stellt sich über gerichtliches Sanierungsverfahren neu auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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