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	<title>Sanierungsverfahren Archive - Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</title>
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		<title>Logistik-Experte Baumann Spedition: gerichtliches Sanierungsverfahren eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 07:56:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Insolvenzverfahren der Jenaer Leiterplatten GmbH ist ein entscheidender Fortschritt erzielt worden.</p>
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Die zuständigen Amtsgerichte in Dresden und Chemnitz haben dieses nach Prüfung der Sanierbarkeit der Unternehmen nun eröffnet. Die Ursachen der Krise des regionalen Frischwaren-Transportprofis gehen auf eine ganze Reihe von Faktoren zurück. Dazu gehören unter anderem die momentan angespannte Konjunktur, die Konsolidierung im Einzelhandel und der damit verbundene Verlust mehrerer Hauptkunden.</p><p>Angesichts der dadurch angespannten Liquidität entschied sich Geschäftsführer Jörg Baumann folgerichtig für die Beantragung eines gerichtlichen Eigenverwaltungsverfahrens. Bei dieser Verfahrensart behält die Geschäftsführung die Kontrolle über das operative Geschäft, während sie von Sanierungsexperten begleitet wird. Zu diesen gehört Rechtsanwalt Stefan Ettelt von der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt. Er unterstützt den gerichtlichen Sanierungsprozess als Generalbevollmächtigter gemeinsam mit seinem Team um Rechtsanwältin Julia Schilling. Dabei haben die Experten etwa die Stellung des Antrags des regionalen Logistikanbieters vorbereitet und begleitet. Nun vertreten sie den Spediteur auch im eröffneten Verfahren in allen insolvenzrechtlichen Fragen.</p><p> </p><h2><strong>Insolvenzplan soll Lösung für die Standorte bringen</strong></h2><p>In den vergangenen Wochen wurden unterschiedliche Sanierungsmöglichkeiten geprüft, um die Spedition zu stabilisieren und zu reorganisieren. Dazu gehörte beispielsweise auch eine Lösung über einen Insolvenzplan, die nun weiter verfolgt werden soll. Der Geschäftsführer erklärt: „Unser Team steht trotz der besonderen Lage auch im eröffneten Verfahren weiter zu uns. Es ist enorm wichtig, dass unsere Leute den Sanierungskurs mittragen. Denn am Ende sind sie es, die dafür sorgen, dass der Geschäftsbetrieb ohne Abstriche weiterläuft und wir einen gangbaren Weg finden.“ Laut Baumann halten auch die zentralen Kunden und Geschäftspartner dem Unternehmen weiter die Treue. Erste Meilensteine auf dem Weg zur Neuaufstellung des Transportunternehmens wurden im bisherigen vorläufigen Verfahren bereits erreicht. So konnte der Geschäftsbetrieb lückenlos aufrechterhalten werden. Zudem waren die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit für die Monate Mai, Juni und Juli gesichert. Nun werden sie wieder aus dem operativen Geschäft des Betriebs erwirtschaftet. Auf dem Weg einer Einigung mit den Gläubigern wird es jetzt darum gehen, die bestmögliche Lösung für die Zukunft des Unternehmens mit aktuell drei Standorten in Dresden, Mochau (Döbeln) und Erfurt zu finden.</p><p> </p><h2><strong>Krise durch schwierige Lage in Gesamtwirtschaft und Einzelhandel</strong></h2><p>Trotz einer soliden Ertragssituation und regional und überregional breit aufgestellter Kundenbasis hatte das Speditionsunternehmen in den letzten Jahren stark mit der trüben Konjunktur und den Folgen der Neustrukturierung im Lebensmitteleinzelhandel zu kämpfen. Unter anderem haben in den letzten Monaten drei Hauptkunden die Zusammenarbeit beenden müssen. Dieser Umsatzrückgang konnte nicht mit entsprechenden Neuaufträgen abgefangen werden. Viele Touren waren nicht mehr kostendeckend zu realisieren. Notwendige Preissteigerungen konnten häufig nicht umgesetzt werden. Auf der anderen Seite drohten Vertragsstrafen für nichterfüllte, defizitäre Touren. Diese Probleme führten zu einer schwierigen Ertragssituation, dem Verlust von Unternehmensliquidität und schließlich zum Antrag durch den Geschäftsführer.</p><p>An der Sanierung des Logistikers sind auch Ronny Baar, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner GmbH &amp; Co. KG, und sein Team beteiligt. Sie unterstützen in der Liquiditätsplanung sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen und sorgen für die kaufmännische Begleitung des Unternehmens im Rahmen der Neuaufstellung.</p><p>Überwacht im Sinne der Gläubiger wird die Spedition von Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Tiefenbacher Insolvenzverwaltung | Restrukturierung. Er wurde von den Amtsgerichten zum Sachwalter bestellt und vertritt in der Eigenverwaltung damit die Interessen der Gläubiger.</p><p>Da das Unternehmen über einen gesunden geschäftlichen Kern verfügt und frühzeitig eine Eigenverwaltung beantragt wurde, sehen die Beteiligten realistische Aussichten auf individuelle Sanierungslösungen für die Standorte in den kommenden Monaten.</p><p> </p><h3><strong>Über die Baumann Spedition</strong></h3><p>Das Unternehmen Baumann Spedition mit Standorten in Dresden, Döbeln und Erfurt ist ein spezialisierter Partner für Logistiklösungen. Ob Obst, Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte oder Feinkost: Das Unternehmen liefert Frischwaren deutschlandweit und ist nach IFS zertifiziert. Bis zu dreimal täglich beliefert es Märkte im Einzelhandel, Gastronomieeinrichtungen, Kliniken und Großküchen. Die vorhandenen Lagerkapazitäten sind auf alle Kühlstufen eingestellt und standardisiert. Der Betrieb in Dresden wurde 1994 gegründet, Mochau (Döbeln) folgte 2011. Insgesamt sind an den Standorten 71 Mitarbeiter beschäftigt. Die Abwicklung des Speditionsgeschäftes und der Transporte erfolgt mit eigenem Fuhrpark und teils über Subunternehmer.</p><p> </p>						</div>
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		<title>Insolvenzsachbearbeiter: Organisationstalent und Rückgrat im Verfahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 08:58:47 +0000</pubDate>
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							<p><em>Die Insolvenzsachbearbeitung ist ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit im Insolvenzverfahren: Sie stellt sicher, dass verfahrensrelevante Unterlagen geprüft, dokumentiert und fristgerecht aufbereitet werden. Dadurch kann der Insolvenzverwalter im Tagesgeschäft effizient arbeiten und Entscheidungen auf belastbarer Grundlage treffen.</em></p><p>Die Position des Insolvenzsachbearbeiters (m/w/d) schafft Transparenz und Kontinuität im Verfahrensablauf. Durch die strukturierte Bearbeitung von Daten, Dokumenten und Korrespondenz entsteht ein verlässlicher Verfahrensstand, der die Abstimmung erleichtert und Rückfragen sowie Nacharbeit reduziert.</p><p>Im Zusammenspiel mit dem Insolvenzverwalter oder der Insolvenzverwalterin liegt der Fokus darauf, Informationen so aufzubereiten, dass sie im nächsten Verfahrensschritt direkt nutzbar sind: vollständig, konsistent und nachvollziehbar.</p><h3><strong>Aufgaben der Insolvenzsachbearbeitung</strong></h3><p>Zu den Aufgaben gehören:</p><ul><li>Prüfung und Bearbeitung von Geschäftsunterlagen</li><li>Führung der Korrespondenz mit den Beteiligten</li><li>Pflege der Insolvenztabelle</li><li>Herstellung von Verzeichnissen, Berichten und Auswertungen</li><li>Übernahme der Insolvenzbuchhaltung und Forderungsmanagement</li><li>Unterstützung bei Gutachten</li><li>Überwachung und Dokumentation von Fristen und Verfahrensschritten</li></ul><h3><strong>Schnittstellenwirkung: Zusammenarbeit, die sich im Prozess zeigt</strong></h3><p>Die Zusammenarbeit mit Verwalterin oder Verwalter wird in der Insolvenzpraxis besonders dadurch wirksam, dass verfahrensrelevante Inhalte zeitgerecht und strukturiert zur Verfügung gestellt werden. Damit bleibt der Verfahrensstand jederzeit nachvollziehbar und die nächsten Schritte können planbar umgesetzt werden.</p><h3><strong>Konkret bedeutet das:</strong></h3><ul><li>Verfahrensschritte sind dokumentiert und nachvollziehbar hinterlegt</li><li>Fristen werden überwacht und relevant festgehalten</li><li>Korrespondenz und Verfahrensstand sind konsistent</li><li>Tabellen, Verzeichnisse und Auswertungen werden erstellt bzw. gepflegt, damit Auswertungen und Entscheidungen zügig möglich sind</li></ul><h3><strong>Fachliche Voraussetzungen</strong></h3><p>Insolvenzsachbearbeitung wird häufig durch Erfahrung aus strukturierten, dokumentations- und kommunikationsintensiven Tätigkeiten geprägt, zum Beispiel aus:</p><ul><li>Dem Rechtsanwalts- und Steuerfachangestelltenbereich</li><li>Kaufmännischer Verwaltung oder Buchhaltung mit Schwerpunkt Forderungsmanagement</li><li>Abschlüssen im Wirtschaftsrecht sowie in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen</li></ul>						</div>
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		<title>Pflegeeinrichtung gerettet: „Die gute Quelle“ übernimmt in die Krise geratenen Pflegedienst Carmen Groß</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 14:04:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Insolvenzverfahren der Jenaer Leiterplatten GmbH ist ein entscheidender Fortschritt erzielt worden.</p>
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							<ul><li>41 Mitarbeiter und zwei Standorte übernommen</li><li>Versorgung der Patienten nahtlos gesichert</li><li>Ambulante Pflege vollumfänglich erhalten</li></ul><p>(Bautzen, 01.07.2026) Gute Nachrichten für die Mitarbeiter, Patienten sowie Angehörigen der Kranken- und Altenpflege Carmen Groß: Im Rahmen des gerichtlichen Sanierungsverfahrens konnte eine Investorenlösung gefunden werden. Die gute Quelle – Der ambulante Pflegestützpunkt Bautzen GmbH übernimmt den Geschäftsbetrieb des Pflegeunternehmens vollständig. Damit bleiben die beiden Standorte in Bautzen und Milkel erhalten. 41 Mitarbeiter werden übernommen.</p><p>Für den vom Gericht bestellten Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung ist die gefundene Lösung ein wichtiger Erfolg für alle Beteiligten: „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, beide Standorte zu erhalten und den Mitarbeitern, den Patienten und ihren Angehörigen durch die übertragende Sanierung eine langfristige Perspektive zu geben. Gerade im Pflegebereich ist Kontinuität so wichtig. Deshalb ist dieses Ergebnis ein gutes Signal für die Menschen der Region.“ Daneben hebt der Insolvenzverwalter auch das Engagement der Beschäftigten während des Verfahrens hervor. Trotz der schwierigen Situation hätten die Mitarbeiter den Pflegebetrieb mit großem Einsatz aufrechterhalten und so maßgeblich dazu beigetragen, dass die Versorgung jederzeit gewährleistet blieb.</p><h3><strong>„Die gute Quelle“ ermöglicht Fortführung des Pflegebetriebs</strong></h3><p>Mit „Die gute Quelle“ übernimmt nun ein erfahrener regionaler Anbieter im Bereich der ambulanten Pflege den Geschäftsbetrieb. Die Erwerberin führt den Geschäftsbetrieb der beiden Standorte in Milkel und Bautzen vollumfänglich fort. Die bestehenden Versorgungsstrukturen werden nahtlos weitergeführt. Auch die bisherige Eigentümerin Carmen Groß bleibt in einer neuen Funktion mit an Bord. Susann Diener, Geschäftsführerin von „Die gute Quelle“, betont die Chancen, die mit der Übernahme verbunden sind: „Wir übernehmen Verantwortung für einen Pflegebetrieb, der für viele Menschen in der Region unverzichtbar ist. Entscheidend ist für uns, dass die Mitarbeiter ihre wertvolle Arbeit fortsetzen können und die pflegebedürftigen Menschen ihr vertrautes Betreuungsumfeld behalten.“ Durch den Zusammenschluss werde zugleich die regionale Präsenz von „Die gute Quelle“ gestärkt. Davon sollen künftig Pflegebedürftige, Angehörige und Mitarbeiter gleichermaßen profitieren. Im Mittelpunkt stehe weiterhin eine hochwertige und nachhaltige Pflege.</p><h3><strong>Strukturierter Investorenprozess führte zum Erfolg </strong></h3><p>Die Kranken- und Altenpflege Carmen Groß war aufgrund einer ungeklärten Verbindlichkeit aus zurückliegenden Jahren in die Krise geraten. Diese machte schließlich eine gerichtliche Sanierung erforderlich. Ziel war es von Beginn an, den laufenden Pflegebetrieb zu stabilisieren, die Versorgung der Patienten aufrechtzuerhalten und eine tragfähige Zukunftslösung für das Unternehmen zu finden. Mit der Übernahme durch „Die gute Quelle“ ist das nun gelungen.</p><p>Verantwortlich für den strukturierten Investorenprozess waren die Sanierungsexperten der ABG Consulting GmbH und Co. KG um Geschäftsführer Simon Leopold: „Wir haben uns beim Bautzner Pflegedienst über eine enorme Nachfrage vonseiten möglicher Investoren gefreut. Frau Diener war von Anfang an dabei und hat letztlich auch das insgesamt beste Angebot vorgelegt. Es ist schön, zu sehen, dass sich hier ein regional fest verwurzelter Pflegeprofi durchsetzen konnte und das Unternehmen jetzt übernimmt.“ Nach Unterzeichnung der Kaufverträge bereiten die Beteiligten nun gemeinsam den Betriebsübergang vor.</p><h3><strong>Über die häusliche Kranken- und Altenpflege Carmen Groß</strong></h3><p>Das Einzelunternehmen ist ein ambulanter Pflegedienst mit Sitz in Bautzen. Das bereits 1999 gegründete Unternehmen ist auf die individuelle Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen im häuslichen Umfeld spezialisiert. Zum Leistungsspektrum zählen unter anderem Grund- und Behandlungspflege, unterstützende Maßnahmen im Alltag sowie hauswirtschaftliche Leistungen. Zudem wird auch eine stationäre Tagespflege angeboten. Insgesamt versorgt das regional und sozial in Bautzen fest verwurzelte Unternehmen rund 300 Patienten. Ziel ist dabei, eine hochwertige Pflege anzubieten und die Selbstständigkeit sowie Lebensqualität der betreuten Personen möglichst lange zu erhalten.</p><p>Weitere Informationen unter anderem hier: <a href="https://pflege-helfer24.de/pflegedienste/hausliche-kranken-u-altenpflege-carmen-gross">https://pflege-helfer24.de/pflegedienste/hausliche-kranken-u-altenpflege-carmen-gross</a></p><p> </p><p><strong>Pressekontakt</strong></p><p>Ilka Stiegler</p><p>ABG Marketing GmbH</p><p>Telefon: +49 351 43755 11</p><p>E-Mail: <a href="mailto:stiegler@abg-partner.de">stiegler@abg-partner.de</a>  </p><p><a href="http://www.abg-marketing.de">www.abg-marketing.de</a></p><p> </p>						</div>
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		<title>Autohaus Winter: erfolgreiche gerichtliche Sanierung</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:07:12 +0000</pubDate>
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							<ul><li>Unternehmen wird fortgesetzt und bleibt in Familienhand</li><li>Standorte und Arbeitsplätze bleiben erhalten</li><li>Vergleich mit Gläubigern über Insolvenzplan erfolgreich</li></ul><p><em>Großröhrsdorf, 11.06.2026</em>: Im gerichtlichen Sanierungsverfahren der Winter Automobilpartner GmbH &amp; Co. KG am Amtsgericht Dresden ist die Lösung in trockenen Tüchern. Nachdem die Gläubiger dem vom Sanierungsteam der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt erarbeiteten Insolvenzplan zugestimmt haben, hat das Autohaus nun eine langfristige Perspektive. Dabei bleiben nicht nur fast alle Arbeitsplätze erhalten, auch die Geschäftspartner halten dem regionalen Betrieb weiter die Treue. Was besonders erfreulich ist: Das Unternehmen setzt seine Tradition als Familienbetrieb fort. Dabei hat es im Zuge der Neuaufstellung einen Generationswechsel gegeben. Ab sofort übernimmt Elisa Winter, die Tochter des bisherigen Geschäftsführers Heiko Winter, die Unternehmensleitung. Heiko Winter wird dem Unternehmen als zweiter Geschäftsführer weiter zur Verfügung stehen.</p><p>„Wir sind sehr glücklich, dass wir unser Unternehmen sanieren und ihm so eine neue Chance geben konnten. Dafür danken wir allen, die in dieser schwierigen Zeit zu uns gehalten haben. Ganz besonders unseren Mitarbeitern und Kunden, aber auch unseren Partnern, Gläubigern, dem Gericht und natürlich unserem Sanierungsteam. Ich freue mich auf meine neue Rolle im Unternehmen, fühle mich gut vorbereitet und bereit, uns auf die Erfolgspur zurückzubringen“, sagt Elisa Winter.</p><p>Kaufmännisch begleitet und bei der Ausarbeitung des Sanierungskonzepts unterstützt wurde das Autohaus Winter durch Ronny Baar, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner GmbH und Co. KG. Daneben stand dem Unternehmen Rechtsanwalt Stefan Ettelt von der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt als Generalbevollmächtigter zur Seite. Gemeinsam mit Rechtsanwältin Ines Adam brachte er seine umfassende Expertise in allen sanierungsrechtlichen Belangen in das Verfahren ein. Um die gerichtliche Sanierung im Interesse der Gläubiger zu überwachen, wurde darüber hinaus Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung | Restrukturierung zum Sachwalter bestellt.</p><h2><strong>Geballte Auslöser führten zur Krise</strong></h2><p>Die Krise des regional fest verwurzelten Autohauses hatte mehrere Auslöser. Dazu gehörten Kostensteigerungen, ein erhöhter Lagerbestand als Nachwirkung der Corona-Pandemie und vor allem die abrupte Einstellung der Prämienzahlung für Elektroautomobile Ende 2023. Letzteres ließ die Nachfrage nach diesem Segment massiv abschmelzen. Sinkende Margen, steigende Allgemeinkosten und Lohnanpassungen verschärften die Situation weiter. Trotz umgehend eingeleiteter Sanierungsbemühungen konnte die Situation außergerichtlich nicht grundsätzlich verbessert werden. Um die Fortführung des Geschäftsbetriebs und den Fortbestand des Unternehmens sicherzustellen, hatte Heiko Winter folgerichtig einen Antrag auf Einleitung eines Eigenverwaltungsverfahrens gestellt.</p><p> </p><h3><strong>Über die Winter Automobilpartner GmbH &amp; Co. KG</strong></h3><p>Der Kfz-Handelsbetrieb mit Hauptsitz in Großröhrsdorf und Zweigniederlassungen in Burkau, Bischofswerda und Kamenz kann auf eine 100-jährige Tradition zurückblicken. Seinen Ursprung hatte das Familienunternehmen 1925. Damals eröffnete Erwin Winter eine Schlosserei in Burkau und handelte mit Fahrrädern, Motorrädern und Landmaschinen. Im Laufe der Zeit wurde der Fokus auf Autos umgelenkt. Mittlerweile wird der Betrieb in vierter Generation fortgeführt. Neben dem Neuwagen- und Vorführwagenverkauf der Marken Opel, Peugeot, Fiat, Hyundai und Mazda sowie dem Gebrauchtwagenverkauf aller Marken, bietet das Unternehmen branchenübliche Dienstleistungen wie komplette Serviceleistungen für Reparatur, Wartung und Karosserieinstandsetzung aller Fabrikate sowie die Vermittlung von Finanzierungen und Versicherungen sowie eine Autovermietung.</p><p> </p><p><strong>Kontakt Sachwalter: </strong></p><p>Dr. Nils Freudenberg</p><p>Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p><p>Telefon: +49 341 993 877 0 <br />E-Mail: <a href="mailto:Freudenberg@tiefenbacher.de">Freudenberg@tiefenbacher.de</a><br /><a href="http://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de</a></p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/autohaus-winter-erfolgreiche-gerichtliche-sanierung/">Autohaus Winter: erfolgreiche gerichtliche Sanierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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		<title>Gute Nachrichten für die Jenaer Leiterplatten GmbH: Gläubiger geben grünes Licht für die Ausarbeitung eines Insolvenzplans</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 12:04:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Jörg Wappler Werkzeugmaschinen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Insolvenzverfahren der Jenaer Leiterplatten GmbH ist ein entscheidender Fortschritt erzielt worden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/gute-nachrichten-fur-die-jenaer-leiterplatten-gmbh-glaubiger-geben-grunes-licht-fur-die-ausarbeitung-eines-insolvenzplans/">Gute Nachrichten für die Jenaer Leiterplatten GmbH: Gläubiger geben grünes Licht für die Ausarbeitung eines Insolvenzplans</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p><strong>(Jena, 21.05.2026)</strong> – Im Insolvenzverfahren der Jenaer Leiterplatten GmbH ist ein entscheidender Fortschritt erzielt worden: Die Gläubigerversammlung hat der Erstellung eines Insolvenzplans zugestimmt, der Maßnahmen zur Sanierung und langfristigen Stabilisierung des Unternehmens vorsieht.</p><p>Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Thorsten Springstub (Tiefenbacher Insolvenzverwaltung | Restrukturierung) berichtet: „Die Versammlung war sehr gut besucht. Vertreter von Banken, Finanzamt, Energieversorgern, Arbeitnehmern und Gesellschaftern haben sich intensiv mit der Lage des Unternehmens auseinandergesetzt und den eingeschlagenen Weg bestätigt. Damit rückt eine geordnete Sanierung einen wichtigen Schritt näher.“</p><p>Der Insolvenzplan soll am 1. Juli 2026 dem Amtsgericht Gera zur Prüfung vorgelegt werden. Der Vollzug ist für den 1. August 2026 vorgesehen. Währenddessen läuft der Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen weiter. Ziel ist es, eine tragfähige Lösung für die Fortführung des Unternehmens zu entwickeln und den mehr als 70 Mitarbeitenden eine stabile Perspektive zu bieten.</p><p>Springstub betont: „Die Entscheidung der Gläubiger ist ein starkes und ermutigendes Signal in einer herausfordernden Zeit. Die vergangenen Monate waren für alle Beteiligten von Unsicherheit geprägt. Umso wertvoller ist der Rückhalt, den das Unternehmen erfahren hat. Mitarbeitende und Kunden stehen weiterhin fest zur Jenaer Leiterplatten GmbH. Und auch die Banken haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles getan, um zu unterstützen. Ohne dieses Vertrauen wäre eine Fortführung kaum denkbar.“</p><p>Unterstützt wird Springstub von Lars Jörges (SENSE Management GmbH). Für die Ausarbeitung des Insolvenzplans ist Rechtsanwalt Dr. Martin Linsenbarth (DiLigens Rechtsanwälte &amp; Insolvenzverwalter) verantwortlich.</p><h2><strong>Investor stärkt die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens</strong></h2><p>Ein zentraler Bestandteil des Insolvenzplans steht bereits fest: Ein Investor wird künftig als neuer Gesellschafter einsteigen und das Unternehmen langfristig stärken. Der ausgewählte Partner ist in der Leiterplattenbranche tätig und mit den Anforderungen des Marktes vertraut.</p><p>Der strukturierte Investorenprozess wurde von Simon Leopold (ABG Consulting-Partner GmbH &amp; Co. KG) und seinem Team begleitet, die das Unternehmen auch kaufmännisch unterstützen.</p><p>Geplant ist eine Beteiligung im Rahmen eines Share Deals, wodurch der bestehende Unternehmensmantel erhalten bleibt – ein entscheidender Vorteil. Besonders im Defence-Bereich verfügt die Jenaer Leiterplatten GmbH über zahlreiche Zertifizierungen, deren Neuerteilung für ein anderes Unternehmen Monate dauern würde. Ein Verlust dieser Zertifikate würde die Produktion erheblich beeinträchtigen und etablierte Kundenbeziehungen gefährden.</p><h3><strong>Hintergrund: Wettbewerbsdruck führte zur Krise</strong></h3><p>Die Jenaer Leiterplatten GmbH zählt zu den führenden Herstellern von Leiterplatten in Deutschland. Trotz starker Marktposition geriet das Unternehmen 2024 zunehmend unter Druck – ausgelöst durch wachsende Konkurrenz aus Asien, hohe Lagerbestände bei Kunden und die schwache Entwicklung der Automobilindustrie.</p><p>Da außergerichtliche Restrukturierungsmaßnahmen die entstandenen Liquiditätsengpässe nicht mehr ausreichend abfedern konnten, wurde im Dezember 2025 ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Seitdem wurden die wirtschaftliche Lage umfassend analysiert und verschiedene Sanierungsoptionen vorbereitet.</p><p> </p><p><strong>Kontakt Insolvenzverwalter</strong></p><p>RA Thorsten Springstub</p><p>Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p><p>Telefon: +49 36 41 23 98 56</p><p>E-Mail: springstub@tiefenbacher.de</p><p>www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de</p>						</div>
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		<title>Hausmesse in stürmischen Zeiten &#8211; Jörg Wappler Werkzeugmaschinen OHG saniert sich in Eigenverwaltung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:45:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Jörg Wappler Werkzeugmaschinen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Jörg Wappler Werkzeugmaschinen OHG befindet sich in einem vorläufigen gerichtlichen Sanierungsverfahren. Der entsprechende Beschluss erging am 20. März 2026 vom zuständigen Amtsgericht Dresden. Die&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/hausmesse-in-sturmischen-zeiten-jorg-wappler-werkzeugmaschinen-ohg-saniert-sich-in-eigenverwaltung/">Hausmesse in stürmischen Zeiten &#8211; Jörg Wappler Werkzeugmaschinen OHG saniert sich in Eigenverwaltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p>(Coswig, 15. April 2026) Die Jörg Wappler Werkzeugmaschinen OHG befindet sich in einem vorläufigen gerichtlichen Sanierungsverfahren. Der entsprechende Beschluss erging am 20. März 2026 vom zuständigen Amtsgericht Dresden. Die Ursachen der Krise des regionalen Werkzeugmaschinenlieferanten gehen auf eine ganze Reihe von Faktoren zurück. Dazu gehören die schwierige Konjunktur in der Branche, geopolitische Spannungen, gestiegene Material- und Energiekosten sowie ausgefallene Aufträge durch Kunden, die selbst in Schieflage geraten sind.</p>
<p>Angesichts der angespannten Liquiditätssituation und drohender Zahlungsunfähigkeit entschied sich die Geschäftsleitung des Coswiger Betriebs frühzeitig und folgerichtig für die Beantragung eines Eigenverwaltungsverfahrens. Bei dem gerichtlichen Verfahren behält die Geschäftsführung die Kontrolle über das operative Geschäft, während sie von Sanierungsexperten begleitet wird. Zu diesen gehört Rechtsanwalt Stefan Ettelt von der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt. Er unterstützt den gerichtlichen Sanierungsprozess als Generalbevollmächtigter. Gemeinsam mit seinem Team vertritt er das Unternehmen dabei in allen insolvenzrechtlichen Fragen und hat etwa die Stellung des Antrags beim Amtsgericht vorbereitet und begleitet. „In einem Eigenverwaltungsverfahren gelingt die Sanierung erfahrungsgemäß schneller und langfristiger als im Regelverfahren. Dass das Amtsgericht Dresden im Falle der Jörg Wappler Werkzeugmaschinen OHG dem Antrag auf das moderne Verfahren zugestimmt hat, macht Mut. Das zeigt grundlegendes Vertrauen in die Sanierungsfähigkeit des Unternehmens und den Sachverstand des Sanierungsteams“, erklärt Rechtsanwalt Ettelt.</p>
<h3><strong>Hausmesse zeigt Verbundenheit und Blick nach vorn</strong></h3>
<p>Auch auf Seiten des Unternehmens sind die Beteiligten guter Dinge. Es gehe nun darum, alle Sanierungsmöglichkeiten zu prüfen, um das Unternehmen schnellstmöglich wieder zu stabilisieren und nachhaltig neu aufzustellen. Dazu werden beispielsweise eine Lösung über einen Insolvenzplan und eine übertragende Sanierung geprüft. Weiter heißt es aus der eigenverwaltenden Geschäftsführung: „Wir haben unsere Mitarbeiter bereits über das Verfahren informiert. Trotz der außergewöhnlichen Situation stehen sie zum Unternehmen. Das ist wichtig, denn gerade auf den Rückhalt des Teams kommt es in der jetzigen Lage an. Daneben halten uns auch die Kunden und Lieferanten die Treue.“ Erste Schritte zur Neuaufstellung des Prozessintegrators für Werkzeugmaschinen und Automationslösungen wurden dabei bereits unternommen. So kann der Geschäftsbetrieb lückenlos aufrechterhalten werden. Zudem sind die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit für die Monate März, April und Mai gesichert.</p>
<p>Ein wichtiger Meilenstein zur weiteren Stabilisierung des Unternehmens ist die am 22. und 23. April stattfindende Hausmesse. In einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld setzt das Unternehmen damit bewusst ein Zeichen der Zuversicht und Handlungsfähigkeit. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Produkte und Kernkompetenzen des Hauses, die einem Fachpublikum aus dem gesamten Vertriebsgebiet präsentiert werden. Die Beteiligung von mehr als 20 namhaften Partnerunternehmen unterstreicht dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Sämtliche Partner sind über die aktuelle Situation informiert und nutzen die Hausmesse gezielt, um ihre Verbundenheit sowie ihr Bekenntnis zur Fortführung und zum Ausbau der bestehenden Geschäftsbeziehungen zu demonstrieren.</p>
<p>Neben bewährten Lösungen rücken insbesondere das erweiterte Portfolio an DN Solutions Werkzeugmaschinen sowie die hauseigenen Automationslösungen in den Fokus der Veranstaltung. Die Hausmesse wird somit nicht nur zur Plattform für den fachlichen Austausch, sondern auch zum Ausdruck eines gemeinsamen Verständnisses: Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen blicken alle Beteiligten proaktiv, entschlossen und mit Zuversicht in die Zukunft.</p>
<p>Daneben erfährt die Sanierung des Prozessintegrators Unterstützung durch Unternehmensberater Ronny Baar, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner GmbH &amp; Co. KG, und sein Team. Die Experten sorgen für die kaufmännische Begleitung des Unternehmens und unterstützen in der Liquiditätsplanung sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen. „Das mittelständische Unternehmen hat einen gesunden geschäftlichen Kern, das stimmt alle Beteiligten optimistisch und wird die Neuaufstellung aus der jetzigen Schieflage erleichtern. Wir werden nun gemeinsam daran gehen, das Unternehmen aus der Talsohle zu holen und eine langfristige Lösung für den Standort und seine Mitarbeiter zu finden“, so Ronny Baar.</p>
<h3><strong>Vorläufiger Sachwalter und Gläubigerausschuss haben Arbeit aufgenommen</strong></h3>
<p>Dr. Nils Freudenberg von der Tiefenbacher Insolvenzverwaltung | Restrukturierung wurde vom Amtsgericht Dresden zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Er vertritt in der Eigenverwaltung die Interessen der Gläubiger und überwacht die Geschäftsführung. Zudem hat auch ein vorläufiger Gläubigerausschuss seine Arbeit aufgenommen. „Nach meiner ersten Einschätzung und Begutachtung ist der Betrieb mit einer loyalen Belegschaft, einer engagierten Geschäftsführung und einem erprobten Sanierungsteam gut auf seine Neuaufstellung vorbereitet. Neben der grundlegenden Sanierungsfähigkeit ist auch die erforderliche Lösungs- und Gesprächsbereitschaft auf Gläubigerseite vorhanden. Die Chancen stehen also gut“, beurteilt der vorläufige Sachwalter die Lage.</p>
<p><strong>Anlage: Pressefotos zur freien Nutzung (Bildquelle Unternehmen). </strong>Weitere Bilder vorhanden, bei Interesse gern melden.</p>
<h3>Pressekontakt:</h3>
<p>Ilka Stiegler<br />ABG Marketing GmbH<br />Telefon: +49 351 43755 11 oder +49 173 264 2301<br />E-Mail: stiegler@abg-partner.de <br />Web: www.abg-marketing.de</p>
<p>Sie haben Fragen? Wenden Sie sich gern an unseren <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/team/insolvenzverwalter/" target="_blank" rel="noopener">Experten</a>.</p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/hausmesse-in-sturmischen-zeiten-jorg-wappler-werkzeugmaschinen-ohg-saniert-sich-in-eigenverwaltung/">Hausmesse in stürmischen Zeiten &#8211; Jörg Wappler Werkzeugmaschinen OHG saniert sich in Eigenverwaltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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		<title>Mauritius Brauerei Zwickau in gerichtlichem Sanierungsverfahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 09:15:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Amtsgericht Chemnitz ordnete am 17. März ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Mauritius Brauerei GmbH an und bestellte Rechtsanwalt Henry Girbig von der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/mauritius-brauerei-zwickau-in-gerichtlichem-sanierungsverfahren/">Mauritius Brauerei Zwickau in gerichtlichem Sanierungsverfahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p>(Zwickau, 19.03.2026) Das Amtsgericht Chemnitz ordnete am 17. März ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Mauritius Brauerei GmbH an und bestellte Rechtsanwalt Henry Girbig von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung | Restrukturierung zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er begleitet die traditionsreiche Privatbrauerei, die wegen der allgemein schwierigen Wirtschaftslage, der Kostensteigerungen für Rohstoffe und Energie sowie dem veränderten Konsumverhalten der Verbraucher in eine finanzielle Schieflage geraten ist.</p>
<p>„Der Geschäftsbetrieb wird trotz des eingeleiteten Verfahrens mit 51 Arbeitnehmern uneingeschränkt fortgeführt. Die Brauerei verfügt über einen gesunden Unternehmenskern, es gibt keine Außenstände bei der Steuer oder Sozialversicherungen. Zudem hat die Geschäftsführung angesichts der schwierigen Lage in der Branche bereits vor der Insolvenzanmeldung erste Maßnahmen eingeleitet. Das sind gute Voraussetzungen für eine Neuaufstellung des Betriebs“, so der vorläufige Insolvenzverwalter. Aktuell prüft er mit Nachdruck mögliche Sanierungsoptionen, um den Geschäftsbetrieb nachhaltig zu stabilisieren und das Unternehmen zu sanieren.</p>
<h3><strong>Voraussetzungen für Neuaufstellung gegeben</strong></h3>
<p>Im wenige Tage alten Verfahren konnten bereits erste Meilensteine erreicht werden, die die Neuaufstellung der regionalen Brauerei begünstigen. So werden die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld für die Monate März, April und Mai 2026 abgesichert. Zudem wurden wesentliche Stakeholder bereits informiert und stehen hinter dem Unternehmen. „Wir haben unser Team von der besonderen Lage in Kenntnis gesetzt und dabei viel Loyalität und Rückhalt für unsere Neuaufstellung erfahren. Dafür möchte ich den Mitarbeitern sehr danken, denn ihre Arbeit und ihr Engagement im Tagesgeschäft sind die wichtigsten Voraussetzungen für die Sanierung. Auch zentrale Kunden und Lieferanten wurden informiert und stehen hinter uns“, erklärt Geschäftsführer Jörg Dierig.</p>
<h3><strong>Krisenursachen: steigende Preise und nachlassender Konsum</strong></h3>
<p>Die Mauritius Brauerei GmbH wurde 1991 gegründet und blickt auf eine über 160-jährige Tradition am Standort Zwickau zurück. Doch trotz der regionalen Verankerung geriet der Betrieb in den letzten Jahren durch eine Vielzahl von Herausforderungen unter Druck. Dazu zählt vor allem eine verschärfte Kostenentwicklung seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022. Gas- und Strompreise haben sich seither nahezu verdoppelt. Daneben sind auch die Kosten für Verpackung, Transport, Malz und das Handling von Leergut massiv gestiegen. Auf der anderen Seite sind die Einnahmen zurückgegangen. So sinkt der Bierabsatz seit Jahren kontinuierlich, was unter anderem durch das steigende Gesundheitsbewusstsein und den damit zusammenhängenden Alkoholverzicht, einen geringeren Konsum aufgrund der demografischen Entwicklung sowie die Konsumzurückhaltung angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit begründet ist. Besonders Privatbrauereien wie Mauritius leiden unter dieser Entwicklung, da sie auf regionalen Absatz angewiesen sind und Rückgänge kaum durch Exporte abfedern können.</p>
<p>Die Geschäftsführung hat dennoch frühzeitig auf die Entwicklung reagiert, Preise erhöht, Kosten reduziert und teils gemeinsam mit Einzelhandelskunden werthaltige Eigenmarken entwickelt. Dies begann Wirkung zu zeigen, allerdings konnten die Maßnahmen die angespannte Liquiditätssituation nicht schnell genug verbessern. Daher hat die Geschäftsführung rechtzeitig und folgerichtig einen Antrag auf gerichtliche Sanierung im Regelverfahren gestellt. Diese wird vom Verfahrensbevollmächtigten Rechtsanwalt Tom Hillig in allen insolvenzrechtlichen Fragen unterstützt.</p>
<p>Anlage: Pressebilder zur freien Verwendung (Bildquelle Unternehmen)</p>
<h4><strong>Pressekontakt:</strong></h4>
<p>Ilka Stiegler<br />ABG Marketing GmbH<br />Telefon: +49 351 43755 11 oder +49 173 264 2301<br />E-Mail: stiegler@abg-partner.de <br />Web: www.abg-marketing.de</p>
<p>Sie haben Fragen? Wenden Sie sich gern an unseren <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/team/insolvenzverwalter/" target="_blank" rel="noopener">Experten</a>.</p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/mauritius-brauerei-zwickau-in-gerichtlichem-sanierungsverfahren/">Mauritius Brauerei Zwickau in gerichtlichem Sanierungsverfahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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		<title>Familienbetrieb in vorläufigem gerichtlichem Sanierungsverfahren: SME – Sondermaschinenbau Engelsdorf mit guten Chancen zur Neuaufstellung</title>
		<link>https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/familienbetrieb-in-vorlaufigem-gerichtlichem-sanierungsverfahren-sme-sondermaschinenbau-engelsdorf-mit-guten-chancen-zur-neuaufstellung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 11:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtliche Sanierung]]></category>
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		<category><![CDATA[SME – Sondermaschinenbau Engelsdorf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die SME – Sondermaschinenbau Engelsdorf GmbH befindet sich in einem vorläufigen gerichtlichen Verfahren zur Sanierung. Dieses wurde nach dem Antrag der geschäftsführenden Gesellschafterin Susanne Wolf&#8230;</p>
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							<p>(Leipzig, 13. März 2026) Die SME – Sondermaschinenbau Engelsdorf GmbH befindet sich in einem vorläufigen gerichtlichen Verfahren zur Sanierung. Dieses wurde nach dem Antrag der geschäftsführenden Gesellschafterin Susanne Wolf vom zuständigen Amtsgericht Leipzig am 11. März 2026 angeordnet. Zugleich wurde Rechtsanwältin Jacqueline Jakubik von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung | Restrukturierung zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. „Das Unternehmen ist insbesondere aufgrund der allgemeinen Investitionszurückhaltung in seinen Kundenbranchen und zwei weggefallenen Großaufträgen in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Es verfügt jedoch über einen gesunden geschäftlichen Kern und die Unternehmerin hat angesichts der aufkommenden Liquiditätsschwierigkeiten rechtzeitig in Richtung Sanierung geplant und folgerichtig Insolvenz angemeldet. Daher sehe ich aktuell gute Chancen für eine zeitnahe Stabilisierung und langfristige Neuaufstellung des Betriebs“, so die vorläufige Insolvenzverwalterin.</p><h3><strong>Erste Schritte stimmen zuversichtlich</strong></h3><p>Auf dem Weg der gerichtlichen Neuaufstellung des regionalen Sondermaschinenbau-Spezialisten konnten bereits erste Schritte eingeleitet werden, die zuversichtlich stimmen. So werden die Löhne und Gehälter der knapp 50 Mitarbeiter durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld für die Monate Februar, März und April 2026 abgesichert. Außerdem wird der Geschäftsbetrieb fortgeführt. „Wir haben unser Team und den Betriebsrat bereits über die aktuelle Situation informiert und dabei sehr viel Loyalität, Rückendeckung und Engagement erlebt. Deshalb möchte ich mich hier noch einmal bei unseren Mitarbeitern dafür bedanken, dass sie unserem Familienbetrieb in dieser besonderen Zeit mit Vertrauen und Tatkraft zur Seite stehen. Auch unsere Kunden und Lieferanten stehen zu uns. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir die Sanierung meistern und uns gut für die Zukunft aufstellen werden“, sagt die geschäftsführende Gesellschafterin Susanne Wolf.</p><p>Bis zur Eröffnung des Verfahrens prüft Rechtsanwältin Jakubik nun mit Nachdruck finanz- und leistungswirtschaftliche Ansätze zur Sanierung des Maschinenbauers. Unterstützt werden die Bemühungen dabei auch von Rechtsanwalt Stefan Wackwitz von der Leipziger Rechtsanwaltskanzlei Wackwitz. Als Verfahrensbevollmächtigter steht er dem Unternehmen in insolvenzrechtlichen Fragen zur Seite und hat unter anderem die Antragsstellung für das Verfahren begleitet. „Im Betrieb habe ich sowohl bei der Geschäftsführerin als auch bei der Belegschaft einen wachen Blick für die Situation und sehr viel Engagement und Rückhalt für das Unternehmen erlebt. Hier merkt man: Die wollen das gemeinsam schaffen. Mit diesem guten Miteinander und dem stabilen Kern des Betriebs sind meines Erachtens die besten Voraussetzungen für eine tragfähige Restrukturierung gegeben“, so Rechtsanwalt Wackwitz.</p><h3><strong>Zurückhaltung bei den Kunden führte zur Schieflage </strong></h3><p>Das mittelständische Unternehmen plant, konstruiert und produziert unter anderem Sondermaschinen sowie Förder-, Palettier- und Montagetechnik für unterschiedliche Industrien. Das Unternehmen hat sich in der Vergangenheit bei seinen Kunden einen guten Ruf und eine stabile Nachfrage erarbeitet. So konnten selbst schwere externe Krisen der letzten Jahre wie die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg oder die Energiekrise gut überstanden werden. Dennoch ist der Leipziger Betrieb als Hersteller von Investitionsgütern stark von der Konjunktur abhängig. Diese ist derzeit allerdings massiv von Investitionszurückhaltung und Unsicherheit geprägt. Selbst langjährige Partner verschieben Neuanschaffungen immer wieder und lösen Bestellungen bei SME spät oder gar nicht aus. Maßnahmen zur Kostensenkung und eine Verstärkung des Vertriebs wurden umgehend ergriffen, sie reichten allerdings nicht für eine umfassende Stabilisierung des Unternehmens aus. Daher wurde fristgerecht und folgerichtig ein Antrag auf gerichtliche Sanierung gestellt.</p><h3><strong>Über die SME – Sondermaschinenbau Engelsdorf GmbH</strong></h3><p>Das Familienunternehmen mit Sitz in Leipzig entwickelt und realisiert kundenspezifische Maschinen und Anlagen für die Industrie. Die Wurzeln des Unternehmens reichen mehr als 100 Jahre zurück und sind eng mit dem Industriestandort Leipzig verbunden. Heute umfasst das Leistungsspektrum unter anderem Palettier- und Fördertechnik, Montageanlagen sowie Roboter- und Handlingsysteme. Die Leistungen reichen von der Planung und Konstruktion bis zur Fertigung und Inbetriebnahme kompletter Anlagen. SME arbeitet für Kunden aus verschiedenen Industriezweigen, darunter Automotive, Metallbearbeitung, Baustoff-, Prozess- und Textilindustrie.</p><p>Anlage: Pressebilder zur freien Verwendung (Bildquelle Unternehmen)</p><p><strong>Pressekontakt:</strong></p><p>Ilka Stiegler<br />ABG Marketing GmbH<br />Telefon: +49 351 43755 11 oder +49 173 264 2301<br />E-Mail: stiegler@abg-partner.de <br />Web: www.abg-marketing.de</p><p>Sie haben Fragen? Wenden Sie sich gern an unseren <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/team/insolvenzverwalter/" target="_blank" rel="noopener">Experten</a>.</p>						</div>
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		<title>Wichtiger Meilenstein in der Sanierung des Jean-Paul-Vereins erreicht: Diakonie Bayreuth übernimmt Jugendhilfezentrum sowie Janusz-Korczak-Schule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 07:09:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Diakonie Bayreuth]]></category>
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		<category><![CDATA[Jean-Paul-Verein Bayreuth e.V.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Bayreuth, 14. Mai 2025) Im Rahmen der Sanierung des Jean-Paul-Vereins Bayreuth e. V. konnte eine Lösung zum Erhalt der Einrichtungen im Bereich „Kinder und junge&#8230;</p>
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							<p>(Bayreuth, 14. Mai 2025) Im Rahmen der Sanierung des Jean-Paul-Vereins Bayreuth e. V. konnte eine Lösung zum Erhalt der Einrichtungen im Bereich „Kinder und junge Menschen“ gefunden werden. Nachdem Ende des Jahres 2023 bereits der „Seniorenstift am Glasenweiher“ von einem Investor übernommen wurde, konnte nach Prüfung aller möglichen Sanierungsoptionen nun auch für die restlichen Einrichtungen des Vereins eine tragfähige Lösung erarbeitet werden. Zum 1. Mai 2025 gingen sowohl das Jugendhilfezentrum „Jean-Paul-Stift“ als auch die „Janusz-Korczak-Schule“ auf den Diakonisches Werk-Stadtmission Bayreuth e. V. über. Damit können die Mitarbeiter des Jean-Paul-Vereins e. V. aufatmen. „Wir sind froh, dass uns nach dieser herausfordernden Zeit eine weitere gemeinsame Lösung gelungen ist. Die Übernahme durch die Diakonie ist ein wichtiger Schritt, der Ruhe und Stabilität zurückbringt – für die Menschen, die hier arbeiten, lernen und Zuflucht finden. Was uns durch diese Phase getragen hat, war das unermüdliche Vertrauen und das Engagement unserer Mitarbeiter. Ihr Rückhalt und auch die konstruktive Begleitung durch unsere Mitarbeitervertretung hat entscheidend dazu beigetragen, dass wir heute gemeinsam nach vorn blicken können. Dafür ein aufrichtiger Dank“, so Dr. Franz Sedlak, geschäftsführender Vorstand des Jean-Paul-Vereins.</p>
<p><strong>Betriebsübergang sichert Arbeitsplätze</strong></p>
<p>Die Janusz-Korczak-Schule und das Jugendhilfezentrum wurden vom Diakonisches Werk – Stadtmission Bayreuth e. V. mittels Asset Deal übernommen. Sowohl die Immobilien und das bewegliche Vermögen als auch alle bestehenden Arbeitsverträge wurden hierbei auf den neuen Betreiber übertragen. „Durch die Investorenlösung konnten die über 70 Arbeitsplätze gerettet werden. Das ist ein wichtiges Signal für die Region. Die Einrichtungen sind zentrale Anlaufstellen für viele Eltern und Erziehungsberechtigte, aber auch Zufluchtsorte für Kinder und Jugendliche. Diese zu erhalten, war unsere oberste Priorität“, sagt Generalbevollmächtigter Rechtsanwalt Stefan Ettelt von der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt. Er und sein Team stehen dem Jean-Paul-Verein bei allen insolvenzrechtlichen Fragen zur Seite.</p>
<p>Die Diakonie Bayreuth hat bereits viel Erfahrung in der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen und verfügt damit über die nötige Expertise für die Übernahme der Einrichtungen. So bietet sie unter anderem Angebote für die Kinderbetreuung, schulische Unterstützung und Hilfe bei der Suche nach integrativen Kindertagesstätten. Dadurch konnte sich die Diakonie mit ihrem Angebot für die Einrichtungen des Jean-Paul-Vereins durchsetzen. „Nach einer umfassenden Prüfung sämtlicher Sanierungsoptionen wurde deutlich, dass eine Lösung mit einem neuen Betreiber die beste Chance bietet, den Fortbestand der Einrichtung und der Arbeitsplätze zu sichern und ihr neue Perspektiven zu eröffnen. Im Investorenprozess erwies sich schließlich die zuvor bereits für den Seniorenstift ausgewählte Diakonie als der Investor mit dem besten Angebot und den besten Voraussetzungen für eine Übernahme“, berichtet Simon Leopold, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner GmbH und Co. KG. Er verantwortet gemeinsam mit seinem Team die kaufmännische Begleitung und die Umsetzung des Sanierungskonzeptes inklusive des Investorenprozesses.</p>
<p>Damit liegt der gesamte Geschäftsbetrieb des Jean-Paul-Vereins nun in Händen der Diakonie. Der Verein selbst bleibt aber bestehen. „Hier ist nun zu prüfen, ob und wie der traditionsreiche Förderverein im Rahmen eines Insolvenzplans erhalten werden kann“, sagt der vom Amtsgericht Bayreuth bestellte Sachwalter Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung. Auch er freut sich über den Ausgang Investorenprozesses und blickt positiv in die Zukunft: „Ich bin guter Dinge, was die weitere Entwicklung des Jugendhilfezentrums und der Janusz-Korczak-Schule angeht. Mit der Übernahme der Diakonie ist die beste Sanierungslösung für die Einrichtungen gelungen.“</p>
<p><strong>Finanzielle Schieflage führt zu Sanierung in Eigenverwaltung</strong></p>
<p>Der über 180 Jahre alte Jean-Paul-Verein ist nicht nur der älteste diakonische Verein von Bayreuth, sondern auch der drittälteste Verein in ganz Bayern. Mit seiner Arbeit in der Jugendhilfe, im geförderten Lernen und in der Seniorenpflege prägt er seit Generationen das soziale Gefüge der Region – als feste, traditionsreiche Größe. Doch auch seine hohe gesellschaftliche Relevanz konnte den Verein nicht vor dem wirtschaftlichen Druck schützen. Der anhaltende Fachkräftemangel und die drastischen Kostensteigerungen bei Energie und Material infolge globaler Krisen belasteten die finanzielle Stabilität massiv. Die Folge: eine rückläufige Ertragslage und stetig schwindende Liquiditätsreserven.</p>
<p>Um einer drohenden Zahlungsunfähigkeit frühzeitig entgegenzuwirken, entschlossen sich Dr. Sedlak und der Verwaltungsrat zum Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Diesem wurde durch das Amtsgericht Bayreuth mit Beschluss vom 1. Juni 2023 stattgegeben. Das Verfahren wurde am 1. September 2023 offiziell eröffnet. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Asset Deals für die verbliebenen Vereinseinrichtungen und der Überprüfung der Möglichkeiten zum Erhalt des Jean-Paul-Vereins zeichnet sich nun eine neue Zukunftsperspektive für die traditionsreiche Institution ab.</p>
<p><em>Mehr Informationen: </em><a href="http://www.jpv-bayreuth.de"><em>www.jpv-bayreuth.de</em></a></p>
<p> </p>
<p><strong>Kontakt Sachwalter:</strong></p>
<p>Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg</p>
<p>Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p>
<p>Telefon: +49 921 151 10 30</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:freudenberg@tiefenbacher.de">freudenberg@tiefenbacher.de</a></p>
<p><a href="http://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de</a></p>						</div>
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		<title>Forschungsinstitut KUZ stellt sich mithilfe gerichtlicher Sanierung neu auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 11:59:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>[Leipzig, 20. März 2025] Das zuständige Amtsgericht Leipzig ordnete am 11. März 2025 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Kunststoff-Zentrums in Leipzig gGmbH (KUZ)&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/forschungsinstitut-kuz-stellt-sich-mithilfe-gerichtlicher-sanierung-neu-auf/">Forschungsinstitut KUZ stellt sich mithilfe gerichtlicher Sanierung neu auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p>[Leipzig, 20. März 2025] Das zuständige Amtsgericht Leipzig ordnete am 11. März 2025 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Kunststoff-Zentrums in Leipzig gGmbH (KUZ) an und bestellte Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er begleitet das Forschungsinstitut, unterstützt von seiner Partnerkollegin Rechtsanwältin Jacqueline Jakubik, ebenfalls Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung, im nun eingeleiteten Sanierungsverfahren. Das KUZ war insbesondere aufgrund des Auftragsrückgangs in der Automotive-Branche und fehlender Fördermittel in die Krise geraten.</p><p>„Unser vordringliches Ziel im Insolvenzverfahren ist es, eine nachhaltige Fortführungslösung zu schaffen. Hierzu sind wir aktuell dabei, die Sanierungsmöglichkeiten, die uns das gerichtliche Verfahren bietet, zu prüfen. Ich bin guter Dinge, dass wir eine langfristige Lösung für die Mitarbeitenden, Kunden, Forschungs- und Geschäftspartner finden werden“, erklärt der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen: Der Geschäftsbetrieb wird fortgeführt und bestehende Aufträge werden weiter erfüllt. Zudem sind die Löhne und Gehälter über das vorfinanzierte Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit für die Monate März, April, Mai gesichert. Auch der Geschäftsführer des KUZ, Dr.-Ing. Matthias R. Jacob, ist zuversichtlich: „Die Insolvenz anzumelden, ist uns nicht leichtgefallen, aber dieser Schritt gibt uns die Möglichkeit, unser Institut nachhaltig neu aufzustellen. Wir setzen alles daran, den Geschäftsbetrieb so geordnet wie möglich fortzuführen und gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter eine tragfähige Lösung für unsere Zukunft zu erarbeiten.“  </p><p><strong>Angespanntes wirtschaftliches Umfeld</strong></p><p>Das Forschungsinstitut mit dem Schwerpunkt auf Kunststofftechnik war vor allem aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, besonders durch den Auftragsrückgang in der Automotive-Branche, in die Krise geraten. Zusätzlich stellen fehlende Fördermittel aufgrund des nicht verabschiedeten Bundeshaushalts eine erhebliche Belastung für das KUZ dar. Dies treffe insbesondere gemeinnützige, privatwirtschaftlich organisierte Forschungseinrichtungen ohne Grundförderung, die zur Innovationskraft des Standorts Deutschland beitragen, wie der Geschäftsführer des Instituts betont. Jacob weiter: „Die Industrieforschung ist ein unverzichtbarer Motor für mittelständische Unternehmen, die auf zukunftsfähige Lösungen angewiesen sind, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können – eine Rolle, die wir als Mitglied der Zuse-Gemeinschaft aktiv übernehmen.“</p><p>Außergerichtliche Sanierungsbemühungen konnten das Forschungsinstitut nicht vor der Krise bewahren. „Um die Fortführung des Geschäftsbetriebs sicherzustellen, hat der Geschäftsführer folgerichtig Antrag auf ein gerichtliches Sanierungsverfahren gestellt. Durch dieses schnelle Eingreifen kann nun eine grundlegende Neuaufstellung geprüft und umgesetzt werden“, so Rechtsanwältin Jacqueline Jakubik.</p><p><strong>Über das Kunststoff-Zentrum in Leipzig</strong></p><p>Als gemeinnützige industrienahe Forschungseinrichtung ist das KUZ seit 1960 erfahrener Partner für anwendungsnahe Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen in kunststofftechnischen Fragestellungen und für berufsbegleitende Weiterbildung. Das KUZ orientiert sich mit Blick in die Zukunft an den aktuellen Herausforderungen der Kunststoffbranche und schärft seine Ausrichtung in den Schwerpunktthemen Leichtbau, Mikrokunststofftechnik, Digitalisierung/KI sowie Technologie- und Innovationsforschung für kunststofftechnische Lösungen mit verstärktem Fokus auf Nachhaltigkeit.</p><p><a href="http://www.kuz-leipzig.de">www.kuz-leipzig.de</a></p><p><strong>Kontakt (vorläufiger) Insolvenzverwalter</strong></p><p>Dr. Nils Freudenberg</p><p>Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p><p>Telefon: +49 341 993 877 0</p><p>E-Mail: <a href="mailto:Freudenberg@tiefenbacher.de">Freudenberg@tiefenbacher.de</a></p><p><a href="http://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de</a></p><p>Bildquelle: iStockphoto</p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/forschungsinstitut-kuz-stellt-sich-mithilfe-gerichtlicher-sanierung-neu-auf/">Forschungsinstitut KUZ stellt sich mithilfe gerichtlicher Sanierung neu auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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