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	<title>Maßnahmen Archive - Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</title>
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		<title>Bautzner Pflegedienst Carmen Groß stellt sich durch Sanierungsverfahren neu auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 13:02:09 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/bautzner-pflegedienst-carmen-gross-stellt-sich-durch-sanierungsverfahren-neu-auf/">Bautzner Pflegedienst Carmen Groß stellt sich durch Sanierungsverfahren neu auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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<p>„Unser vordringliches Ziel im Sanierungsverfahren ist es, eine nachhaltige Fortführung für das Unternehmen zu erreichen. Dazu haben wir gute Voraussetzungen, denn der Geschäftsbetrieb ist von den derzeitigen Herausforderungen nicht betroffen und läuft uneingeschränkt weiter. Daher bin ich überzeugt, dass wir eine langfristige Lösung für die Unternehmerin, ihre Mitarbeiter, die Patienten und Angehörigen finden werden“, erklärt Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen: Neben dem fortgeführten Geschäftsbetrieb und einer Pflege, die vom gewohnten Team und in der gewohnt exzellenten Qualität ausgeführt wird, sind auch die Löhne und Gehälter sicher: Über das vorfinanzierte Ausfallgeld der Bundesagentur für Arbeit werden sie für die Monate Dezember 2025 sowie Januar und Februar 2026 bereitgestellt.</p>
<p>Aktuell werden mit Hochdruck mögliche Sanierungsansätze geprüft. Dazu gehört auch ein angestoßener Investorenprozess, mit dem ein geeigneter Kandidat für eine übertragende Sanierung und damit eine langfristige Fortführung des Pflegedienstes gefunden werden soll. Laut dem Unternehmen gibt es bereits erste Interessenten.</p>
<h3><strong>Kampf um schnelle Aufhebung des Schwebezustands</strong></h3>
<p>Inhaberin Carmen Groß ist trotz der momentanen Herausforderung zuversichtlich: „Der Schritt in das Sanierungsverfahren ist mir nicht leichtgefallen. Wir hatten zuvor alles versucht, um die angefallene Verbindlichkeit einvernehmlich zu regulieren. Dazu gaben uns die zuständigen Stellen jedoch nicht die Gelegenheit. Das Verfahren verschafft uns nun aber die Möglichkeit, unseren Pflegedienst stark für die Zukunft aufzustellen. Ich danke meinem Team von ganzem Herzen, dass es auch jetzt zu uns steht und den Geschäftsbetrieb ohne Abstriche am Laufen hält. Und ich bitte alle Patienten und ihre Angehörigen: Halten Sie uns weiter die Treue und schenken Sie uns weiter Ihr Vertrauen. Wir tun alles für eine schnelle Lösung.“  </p>
<p>Bereits seit dem Jahr 1999 gibt es die häusliche Kranken- und Altenpflege Carmen Groß in Bautzen. Zuvor hatte die Unternehmerin für einen großen Träger die erste Sozialstation in der sächsischen Stadt nach der Wende mit aufgebaut und lange dafür gearbeitet. Mit ihrem Tages-, aber vor allem häuslichen Pflegeangebot, ist Frau Groß fester Bestandteil des sozialen Lebens der Region und beschäftigt derzeit 43 Mitarbeiter. Das Team leiste seit Jahren vorbildliche Arbeit und weise der Inhaberin zufolge kaum Fluktuation auf. Frau Groß möchte nun alles daran setzen, dass der aktuelle Schwebezustand möglichst schnell endet und sich eine langfristige Perspektive ergibt. Laut Verwalter Freudenberg ist die Eröffnung des Verfahrens für Anfang März 2026 angesetzt.</p>
<h3><strong>Über die häusliche Kranken- und Altenpflege Carmen Groß</strong></h3>
<p>Das Einzelunternehmen ist ein ambulanter Pflegedienst mit Sitz in Bautzen. Das bereits 1999 gegründete Unternehmen ist auf die individuelle Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen im häuslichen Umfeld spezialisiert. Zum Leistungsspektrum zählen unter anderem Grund- und Behandlungspflege, unterstützende Maßnahmen im Alltag sowie hauswirtschaftliche Leistungen. Zudem wird auch eine stationäre Tagespflege angeboten. Insgesamt versorgt das regional und sozial in Bautzen fest verwurzelte Unternehmen rund 300 Patienten. Ziel ist dabei, eine hochwertige Pflege anzubieten und die Selbstständigkeit sowie Lebensqualität der betreuten Personen möglichst lange zu erhalten.</p>
<p><em>Weitere Informationen unter anderem hier: <a href="https://pflege-helfer24.de/pflegedienste/hausliche-kranken-u-altenpflege-carmen-gross">https://pflege-helfer24.de/pflegedienste/hausliche-kranken-u-altenpflege-carmen-gross</a></em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Kontakt (vorläufiger) Verwalter</strong></p>
<p>Dr. Nils Freudenberg<br />Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung<br />Telefon: +49 351 47782 31<br />E-Mail: <a href="mailto:Freudenberg@tiefenbacher.de">Freudenberg@tiefenbacher.de</a><br /><a href="http://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de</a></p>						</div>
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		<title>Regional verwurzelter Automobilpartner in der Eigenverwaltung: Die Autohaus Ronny Wacke GmbH nutzt modernes Verfahren zur Neuaufstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 12:03:35 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/regional-verwurzelter-automobilpartner-in-der-eigenverwaltung-die-autohaus-ronny-wacke-gmbh-nutzt-modernes-verfahren-zur-neuaufstellung/">Regional verwurzelter Automobilpartner in der Eigenverwaltung: Die Autohaus Ronny Wacke GmbH nutzt modernes Verfahren zur Neuaufstellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p><em>Oschatz, 15.12.2025</em>: Das Amtsgericht Leipzig hat für die Autohaus Ronny Wacke GmbH ein gerichtliches Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung angeordnet. Mit seinem Beschluss vom 27.11.2025 kam das Gericht damit dem Antrag der Geschäftsführung um Hamdija Toska und Marcus Graupner nach. Die Krise des regionalen Automobilpartners mit Niederlassungen in Oschatz, Riesa und Luppa kam durch eine Verkettung einer ganzen Reihe ungünstiger Umstände zustande. Dazu gehörten etwa die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg, ein hoher Fahrzeugbestand sowie ein schwerer Fall von Vandalismus. Ziel des Eigenverwaltungsverfahrens ist es nun, das Unternehmen schnell und mit langfristiger Wirkung neu aufzustellen. Damit soll der Fortbestand der Standorte und der rund 40 Arbeitsplätze gesichert werden. Die Loyalität der wichtigsten Unterstützer ist dem Betrieb dabei sicher. „Wir möchten an dieser Stelle ein großes Dankeschön für das Vertrauen und die Treue aussprechen, die uns vor allem von unseren Mitarbeitern entgegengebracht werden. Außerdem stehen auch Kunden, Partner und Lieferanten zu uns. Diese Unterstützung gibt uns die nötige Kraft, die aktuelle Lage zu meistern und uns für die Zukunft optimal auszurichten“, heißt es aus der Geschäftsführung des Autohauses.</p><p>Die Chancen des Betriebs sind dabei positiv. Das Unternehmen ist viele Jahre lang solide gewachsen und setzt mit Hyundai auf eine beliebte Marke mit zuverlässigem Ruf. „Ich bin zuversichtlich, dass es dem Autohaus Ronny Wacke gelingen wird, sich wieder stabil aufzustellen. Der Betrieb hat einen gesunden Kern, zudem ist es in der Kürze der Zeit bereits gelungen, erste essenzielle Maßnahmen einzuleiten. So sind beispielsweise die Löhne und Gehälter der Beschäftigten durch das vorfinanzierte Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit für die Monate November, Dezember und Januar abgesichert“, sagt Rechtsanwalt Stefan Ettelt von der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt. Er unterstützt die Geschäftsführung als Generalbevollmächtigter in dem Verfahren gemeinsam mit seinem Team in allen sanierungsrechtlichen Fragen. Laut dem Experten erlaubt das moderne Verfahren in Eigenverwaltung der Geschäftsführung, weiterhin das operative Geschäft zu leiten und die Neuaufstellung des Unternehmens umso schneller und effektiver voranzubringen.</p><h3><strong>Corona-Nachwirkungen, hohe Bestandskosten und Vandalismus führen in die Krise</strong></h3><p>Die Krise des Autohauses mit einer mehr als 30-jährigen Historie hat gleich mehrere Ursachen. Bis zum Jahr 2022 verlief die wirtschaftliche Entwicklung positiv, der Betrieb konnte seit seiner Gründung deutlich ausgebaut werden. Infolge der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges kam es jedoch zu Lieferengpässen des Herstellers, die versucht wurden mit einem massiven Aufbau eines Bestands an jungen Gebrauchten zu kompensieren. Das führte zu hohe Standzeiten und -kosten sowie einem Ausschöpfen der Finanzierungslinien. Hinzu kamen die hohen Zinskosten im Jahr 2024, der Mindestlohnanstieg bei gleichzeitigem Fachkräftemangel im Werkstattbereich und die steigenden Allgemeinkosten. Außerdem wurde das Autohaus Opfer eines massiven Falls von Vandalismus, bei dem über 30 Fahrzeuge beschädigt oder gestohlen wurden. All dies ließ die Liquidität in Summe massiv abschmelzen. Umgehend außergerichtlich eingeleitete Sanierungsmaßnahmen wie eine Verhandlung mit den Finanzierern führten nicht zu einer grundlegenden Entspannung der Situation. Daher wurde von der Geschäftsführung pflichtgemäß und folgerichtig beim Amtsgericht Leipzig ein Antrag auf eine Neuausrichtung im Rahmen eines Eigenverwaltungsverfahrens gestellt.</p><h3><strong>Sanierungsteam und Sachwaltung stehen hinter Fortführungslösung</strong></h3><p>Begleitet wird das Autohaus Ronny Wacke durch Ronny Baar, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner GmbH und Co. KG. Er verantwortet gemeinsam mit seinem Team die kaufmännische Begleitung des Betriebs und die Umsetzung eines Sanierungskonzepts. „Natürlich ist die Lage momentan anspruchsvoll. Wir konnten allerdings bereits erste Meilensteine auf dem Weg zur dauerhaften Neuaufstellung erreichen. So läuft etwa der Geschäftsbetrieb trotz der besonderen Situation uneingeschränkt weiter. Im Moment sind wir dabei, die aussichtsreichsten finanzwirtschaftlichen und operativen Sanierungsmaßnahmen auszuloten, um anschließend konsequent in die Umsetzung gehen zu können“, so Ronny Baar.</p><p>Um die Neuaufstellung des Autohauses im Interesse der Gläubiger zu überwachen, wurde Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Der Insolvenzrechtsexperte ist ebenfalls guter Dinge, dass das Unternehmen in absehbarer Zeit stabilisiert und eine langfristige Lösung im Sinne aller Beteiligten gefunden werden kann. „Das Autohaus Ronny Wacke hat eine gesunde Basis, zwei engagierte Geschäftsführer und eine Mitarbeiterschaft, die geschlossen hinter dem Unternehmen steht. Auch die Gläubiger sind meiner Ansicht nach gesprächsbereit; ein vorläufiger Gläubigerausschuss wurde bereits eingesetzt. Kurzum, es herrschen gute Voraussetzungen, für den Erhalt der Arbeitsplätze und des regional verwurzelten Automobilbetriebs“, erklärt der vorläufige Sachwalter.</p><h3><strong>Über die Autohaus Ronny Wacke GmbH</strong></h3><p>Der Kfz-Händler mit Hauptsitz in Oschatz und Zweigniederlassungen in Luppa und Riesa kann auf eine mehr als 30-jährige Historie zurückblicken. Der Betrieb hat sich im Laufe der Zeit von einem regionalen Autohändler zu einem modernen Anbieter für Automobilhandel und -service mit vielfältigem Leistungsangebot entwickelt. Dazu gehören etwa die Vermittlung von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, der Handel mit Kfz-Zubehör und Reifen, umfangreiche Werkstattleistungen, ein Reifenservice sowie der Verleih von Mietwagen. Dabei ist der Betrieb historisch mit dem Hersteller Hyundai verbunden: Seit 1992 ist das Haus bereits Vertragspartner für die beliebte südkoreanische Marke.</p><p><strong>Anlage</strong>: Pressefotos zur freien Nutzung (Bildquelle Unternehmen)</p><p><strong>Kontakt vorläufiger Sachwalter:</strong><br /><br />Dr. Nils Freudenberg<br />Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung<br />Telefon: +49 341 993 877 0<br />E-Mail: <a href="mailto:leipzig@tiefenbacher.de">leipzig@tiefenbacher.de</a><br /><a href="http://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/">www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de</a></p>						</div>
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		<title>Insolvenzantrag gestellt – und dann? Erste Maßnahmen im vorläufigen Verfahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 08:09:48 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/insolvenzantrag-gestellt-und-dann-erste-massnahmen-im-vorlaufigen-verfahren/">Insolvenzantrag gestellt – und dann? Erste Maßnahmen im vorläufigen Verfahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p><em>Einen Insolvenzantrag zu stellen, bedeutet nicht automatisch die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Vielmehr folgt auf die Antragstellung eine oft entscheidende Vorphase: das vorläufige Insolvenzverfahren. Wozu dieses dient und welche Maßnahmen hier bereits umgesetzt und eingeleitet werden können, lesen Sie im Beitrag.</em></p><p>Das vorläufige Insolvenzverfahren – auch Eröffnungsverfahren oder Insolvenzantragsverfahren genannt – bezeichnet den Zeitraum zwischen der Einreichung des Insolvenzantrags beim zuständigen Amtsgericht und dem Beschluss über die tatsächliche Eröffnung des Verfahrens. Diese Phase dauert in der Regel zwei bis drei Monate und kann auch mit der Abweisung des Antrags mangels Masse enden.</p><p>Ziel ist es, zu prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens vorliegen:</p><ul><li>Ist der Insolvenzantrag zulässig?</li><li>Liegt ein Insolvenzgrund vor – (drohende) Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung?</li><li>Ist genügend Vermögen – also Masse – vorhanden, um die Verfahrenskosten zu decken?</li></ul><h3><strong>Die Sicherung der Masse</strong></h3><p>Damit im vorläufigen Verfahren keine weiteren Schäden entstehen, ist es Aufgabe des Insolvenzgerichts, die Insolvenzmasse abzusichern. Dazu kann es Maßnahmen anordnen, die dazu dienen, das Unternehmen zu stabilisieren und Gläubiger zu schützen, darunter:</p><ol><li><strong> Bestellen eines vorläufigen Insolvenzverwalters</strong></li></ol><p>Dieser:</p><ul><li>Prüft in der Regel, ob ein Insolvenzgrund vorliegt, die Masse zur Deckung der Verfahrenskosten ausreicht und ob es eine Fortführungsperspektive für den Betrieb gibt.</li><li>Organisiert die Insolvenzgeldvorfinanzierung:<ul><li>Abtretung der Ansprüche der Beschäftigten auf Insolvenzgeld an eine Bank</li><li>Auszahlung eines Darlehens in Höhe der Nettolöhne durch die Bank</li><li>Rückzahlung des Darlehens erfolgt nach Verfahrenseröffnung durch die für das Insolvenzgeld zuständige Bundesagentur für Arbeit</li></ul></li><li>Fordert Gläubiger auf, ihre Forderungen aus der Zeit vor Antragstellung zur Insolvenztabelle anzumelden.</li></ul><p>Sonderfall vorläufige Eigenverwaltung: Hier bleibt die Geschäftsführung selbst handlungsfähig. Statt eines Insolvenzverwalters wird ein vorläufiger Sachwalter eingesetzt, der das Unternehmen hauptsächlich überwacht.</p><p><strong>2. Einsetzen eines vorläufigen Gläubigerausschusses</strong></p><p>Er besteht aus Vertretern verschiedener Gläubigergruppen und wirkt etwa mit bei der Bestellung des endgültigen Insolvenzverwalters und weiteren wichtigen Entscheidungen mit.</p><p><strong>3. Einstellen von Zwangsvollstreckungen</strong></p><p>Alle laufenden und bevorstehenden Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen das Unternehmen werden untersagt oder ausgesetzt, um sicherzustellen, dass alle Gläubiger gleichbehandelt werden.</p><h3><strong>Erste Schritte für Unternehmer</strong></h3><p>Nicht nur das Gericht und der vorläufige Insolvenzverwalter werden im vorläufigen Verfahren aktiv. Auch auf Seiten des insolventen Unternehmens sind bestimmte Maßnahmen zu ergreifen:</p><ul><li>Zusammenarbeit mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter oder Sachwalter<ul><li>Bereitstellung aller relevanten Unterlagen (Jahresabschlüsse, betriebswirtschaftliche Auswertungen, Forderungs- und Verbindlichkeitslisten, Vertragsunterlagen, Kontodaten)</li><li>Erfüllung der gesetzlichen Auskunfts- und Mitwirkungspflichten</li><li>Einhaltung der Präsenzpflicht gegenüber Gericht und Insolvenzverwalter</li></ul></li><li>Organisation der Betriebsfortführung<ul><li>Abstimmung mit dem vorläufigen Verwalter über die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs</li><li>Sicherung laufender Beziehungen zu Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Dienstleistern</li></ul></li><li>Information der Belegschaft und der Öffentlichkeit<ul><li>Transparente Darstellung der rechtlichen Situation und des aktuellen Standes im Verfahren</li><li>Unterstützung bei der Organisation der Insolvenzgeldvorfinanzierung</li><li>Abstimmung mit dem vorläufigen Verwalter hinsichtlich der externen Kommunikation</li></ul></li></ul><p><em>Sie möchten sich näher über das vorläufige Insolvenzverfahren informieren oder benötigen konkrete Unterstützung in einer Krise? Melden Sie sich gern bei unseren <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/team/insolvenzverwalter/" target="_blank" rel="noopener">Experten</a></em> <em>.</em></p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/insolvenzantrag-gestellt-und-dann-erste-massnahmen-im-vorlaufigen-verfahren/">Insolvenzantrag gestellt – und dann? Erste Maßnahmen im vorläufigen Verfahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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