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	<title>Neustrukturierung Archive - Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</title>
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		<title>Bärenhecke übernimmt Filialen der Bäckerei Sachse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ilka Stiegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 08:35:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neustrukturierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmensinsolvenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bärenhecke rettet vier Filialen der Bäckerei Sachse Knapp einen Monat nach der Schließung der Filialen der insolventen Bäckerei Sachse konnten vier davon an die Bäckerei&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/barenhecke-ubernimmt-filialen-der-backerei-sachse/">Bärenhecke übernimmt Filialen der Bäckerei Sachse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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<p>Knapp einen Monat nach der Schließung der Filialen der insolventen Bäckerei Sachse konnten vier davon an die Bäckerei Bärenhecke übertragen werden. „Damit war nicht nur die Erhaltung der Standorte möglich. Auch das Stammpersonal der Filialen – ein Viertel der Belegschaft der Bäckerei Sachse – konnte wieder eingestellt werden“, berichtet der vorläufige Insolvenzverwalter Henry Girbig von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung. Die Wiedereröffnung der vier Filialen in Bad Gottleuba, Heidenau, Pirna-Zehista und Berggießhübel durch die Bäckerei Bärenhecke ist für die erste Septemberwoche vorgesehen. Die traditionsreiche Bäckerei Bärenhecke betreibt mit dem Zuwachs nun insgesamt 16 Filialen und beschäftigt 85 Mitarbeiter im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Dresden.</p>
<p>Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer der Bäckerei Sachse, David Haack, und Roman Seifert von der Bäckerei Bärenhecke, konnte die Übernahme schnell vonstattengehen. „Alle Beteiligten hatten natürlich auf eine zeitnahe Lösung gehofft. Dass es nun so schnell ging, hatten wir dennoch nicht unbedingt erwartet und es freut mich daher umso mehr“, so Girbig.</p>
<p><strong>Besonders Preissteigerungen und Kaufzurückhaltung führten zur Krise</strong></p>
<p>Die Insolvenz der Bäckerei Sachse im Juli 2024 kam für viele Kunden unerwartet. Die 1977 von Manfred Sachse gegründete Traditionsbäckerei hatte in den letzten Monaten jedoch vor allem durch Preis- und Kostensteigerungen sowie die inflationsbedingte Kaufzurückhaltung gelitten. Hinzu kam die Übernahme eines alten Maschinenparks.</p>
<p>Die Insolvenz der Bäckerei Sachse ist dabei kein Einzelfall, wie Girbig weiß: „Leider trifft es momentan zahlreiche Unternehmen in der Branche. Viele gehen angesichts der Wirtschaftslage in Insolvenz, andere finden wegen der demografischen Entwicklung keinen Nachfolger für ihr Geschäft. Umso glücklicher macht es mich, dass die vier Filialen durch die Bäckerei Bärenhecke so schnell gerettet und damit ein größerer Schaden verhindert werden konnte.“ Der vorläufige Insolvenzverwalter ist zuversichtlich, dass sich die Kunden und die Region schnell an die Übernahme durch den neuen Betreiber gewöhnen werden.</p>
<p><strong>Über die Bäckerei Bärenhecke</strong></p>
<p>Die Bäckerei Bärenhecke wurde 1898 gegründet und ist in der Region tief verwurzelt. Am Produktionsstandort Bärenhecke, einem Ortsteil der Uhrenstadt Glashütte, werden täglich über 200 frische Einzelprodukte produziert – von Brot und Brötchen über Kuchen bis hin zu Klein- und Feingebäck. Das Unternehmen hat 16 Filialen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie der Landeshauptstadt Dresden und beschäftigt 85 Mitarbeiter.</p>
<p>2024 erhielt die Bäckerei Bärenhecke für ihre Brote „Roggenmischbrot“, „Weizenbrot“ und „Roggenbrot“ bei einer Prüfung durch das deutsche Brotinstitut jeweils die goldene Auszeichnung und konnte damit das dritte Jahr in Folge mit „Sehr gut“ abschneiden.</p>
<p><strong>Über Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</strong></p>
<p>Tiefenbacher Rechtsanwälte betreut mit 55 Rechtsanwälten und über 130 Mitarbeitern bundesweit und international agierende, große und mittelständische Unternehmen, Banken sowie Finanzdienstleister. Im Bereich Insolvenzverwaltung I Restrukturierung sind an 16 Standorten 70 Mitarbeiter tätig, die das gesamte Portfolio der Verwalteraufgaben abdecken und bereits mehr als 5.000 Verfahren betreut haben. Seit über 40 Jahren strebt die Kanzlei Tiefenbacher eine Fortführung von schuldnerischen Unternehmen in der Insolvenz und anschließend eine übertragende Sanierung oder ein Planverfahren an – immer mit den Zielen: bestmögliche Gläubigerbefriedigung sowie Erhalt von Unternehmen und Arbeitsplätzen.</p>
<p><strong>Kontakt (vorläufiger) Insolvenzverwalter:</strong></p>
<p>Henry Girbig</p>
<p>Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:Girbig@tiefenbacher.de" target="_blank" rel="noopener">Girbig@tiefenbacher.de</a></p>
<p>Telefon: +49 351 47782-10</p>						</div>
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		<title>Sanierungserfolg für den Jean-Paul-Verein: Investor übernimmt den „Seniorenstift am Glasenweiher“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Rausch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 08:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Neustrukturierung]]></category>
		<category><![CDATA[Personalbestand]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Bayreuth, 18. Januar 2024) In der gerichtlichen Sanierung des Jean-Paul-Vereins Bayreuth e. V. hat es eine zentrale Lösung gegeben; Die zuletzt defizitäre Einrichtung wurde von&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/sanierungserfolg-fur-den-jean-paul-verein-investor-ubernimmt-den-seniorenstift-am-glasenweiher/">&lt;strong&gt;Sanierungserfolg für den Jean-Paul-Verein: Investor übernimmt den „Seniorenstift am Glasenweiher“&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p>(Bayreuth, 18. Januar 2024) In der gerichtlichen Sanierung des Jean-Paul-Vereins Bayreuth e. V. hat es eine zentrale Lösung gegeben; die Bewohner und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung „Seniorenstift am Glasenweiher“ können aufatmen. Die zuletzt defizitäre Einrichtung wurde von einem Investor übernommen, saniert und besitzt damit nun wieder eine langfristige Perspektive. „Wir sind alle froh, dass hier eine gemeinsame Lösung gefunden wurde und die Diakonie Bayreuth die Seniorenpflegeeinrichtung als Investor vollständig übernimmt. Damit erhalten alle Bewohner und Beschäftigten wieder ihre verdiente Sicherheit und Zuversicht zurück. Die unklare Situation der letzten Zeit endet. An dieser Stelle möchte ich vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dafür danken, dass sie während der vergangenen Monate zu uns gestanden und damit die jetzige Lösung mit ermöglicht haben. Auch unserer Mitarbeitervertretung gebührt Dank für die stets sehr konstruktive Zusammenarbeit“, sagt Dr. Franz Sedlak, geschäftsführender Vorstand des Jean-Paul-Vereins.</p><p><strong>Arbeitsplätze durch Betriebsübergang gesichert</strong></p><p>Der Diakonisches Werk – Stadtmission Bayreuth e. V. hat den „Seniorenstift am Glasenweiher“ per Asset Deal übernommen. Dabei sind sowohl die Immobilie und die beweglichen Vermögensgegenstände als auch die bestehenden Pflege- und Arbeitsverträge auf den neuen Betreiber übergegangen. „Die Beschäftigten der Pflegeeinrichtung wurden rechtzeitig über den Betriebsübergang am 1. Dezember 2023 informiert und haben sich fast vollständig dafür entschieden, ihn mitzutragen. So konnten durch die gefundene Investorenlösung die Bewohner- und die über 80 Arbeitsplätze des Jean-Paul-Vereins im Bereich Seniorenpflege übertragen und gerettet werden. Dadurch wird eine für die Menschen in der Region wichtige Einrichtung nicht nur erhalten, sondern auch auf einen aussichtsreichen neuen Weg gebracht“, sagt Rechtsanwalt Stefan Ettelt von der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt. Als Generalbevollmächtigter steht er dem Jean-Paul-Verein gemeinsam mit seinem Team bei allen insolvenzrechtlichen Fragen zur Seite.</p><p>Vor allem bedingt durch den Fachkräftemangel konnte die Pflegeeinrichtung zuletzt nicht voll belegt werden und somit nicht kostendeckend arbeiten. Die Diakonie Bayreuth engagiert sich ebenfalls im Bereich Seniorenpflege und verfügt damit als Investor über die erforderlichen Kapazitäten und die nötige Expertise. Deshalb konnte sie sich mit ihrem Angebot auch im ergebnisoffenen Bieterprozess des Jean-Paul-Vereins durchsetzen. Mit der Übernahme des „Seniorenstifts am Glasenweiher“ steht dem neuen Betreiber nun auch eine eigene, voll ausgestattete Immobilie in diesem Bereich zur Verfügung. Somit ergeben sich durch den Asset Deal künftig mögliche Synergien auf beiden Seiten.</p><p><strong>Planlösung für alle weiteren Einrichtungen in Aussicht</strong></p><p>Zum Jean-Paul-Verein gehören auch das Jugendhilfezentrum „Jean-Paul-Stift“ und die „Janus-Korczak-Schule“. Diese Bildungs- und Unterstützungseinrichtungen für Jugendliche mit Förderbedarf stehen ebenfalls kurz vor einer erfolgreichen Lösung. „Noch im ersten Quartal soll ein Insolvenzplan am Amtsgericht Bayreuth eingereicht werden. Dieser sieht den Erhalt der verbliebenen Einrichtungen und damit des Jean-Paul-Vereins vor. Die Gläubiger werden letztlich darüber entscheiden, doch im Sanierungsteam sind wir äußerst zuversichtlich, dass der Plan angenommen wird. Zum einen ist das Planungsszenario für diese Bereiche durchweg positiv. Zum anderen sind sich, denke ich, alle Beteiligten der Bedeutung des Vereins und seiner Arbeit für die Menschen vor Ort mehr als bewusst“, sagt Simon Leopold, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner GmbH und Co. KG. Mit seinem Team verantwortet er in dem Verfahren die kaufmännische Begleitung und die Umsetzung des Sanierungskonzeptes inklusive des Investorenprozesses.</p><p>Auch der vom Amtsgericht Bayreuth bestellte Sachwalter Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung ist guter Dinge, was die weitere Entwicklung der gemeinnützigen Einrichtungen angeht: „Mit der Übertragung der Seniorenpflegeinrichtung konnte eine Sanierungslösung für den in letzter Zeit defizitären Bereich des Vereins gefunden werden. Damit ist künftig ein ausgeglichenes Ergebnis zu erwarten. Die Planungen jedenfalls geben allen Grund zur Zuversicht und werden meiner Ansicht nach auch die Gläubiger überzeugen.“</p><p><strong>Personalmangel und Energiekrise erzwangen Sanierung </strong></p><p>Mit einer über 180-jährigen Geschichte ist der Jean-Paul-Verein der älteste diakonische Verein der Stadt Bayreuth und der drittälteste Verein in Bayern. Bei der Jugendhilfe, im geförderten Lernen und der Seniorenpflege ist der Jean-Paul-Verein eine zentrale und traditionsreiche Institution in der Region. Doch trotz der Bedeutung im sozialen Miteinander konnte vor allem die Seniorenpflege des Trägers in der letzten Zeit nicht mehr kostendeckend arbeiten. Neben dem Fachkräftemangel, der eine ausreichende Belegung verhinderte, musste der Verein aufgrund der globalen Krisen mit erheblichen Kostensteigerungen im Bereich Materialaufwand und Energie kämpfen. Dadurch litt die Ertragslage und die Liquiditätsreserven reduzierten sich in den letzten Jahren kontinuierlich. Um der drohenden Zahlungsunfähigkeit zuvorzukommen, hatte sich Dr. Sedlak gemeinsam mit dem Verwaltungsrat für den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung entschieden. Das Amtsgericht Bayreuth kam diesem mit Beschluss vom 1. Juni 2023 nach. In der Folge gelang es dem Sanierungsteam um den eigenverwaltenden geschäftsführenden Vorstand Dr. Sedlak, den Generalbevollmächtigten Rechtsanwalt Stefan Ettelt und den kaufmännischen Begleiter Simon Leopold, den operativen Betrieb aller Einrichtungen lückenlos fortzuführen und Sanierungsmaßnahmen umzusetzen. Das Verfahren wurde am 1. September 2023 eröffnet. Mit dem erfolgten Asset Deal der Seniorenpflegeeinrichtung und der angestrebten Planlösung für die weiteren Vereinsbereiche ist nun eine endgültige Lösung in der gerichtlichen Sanierung in Aussicht.</p><p><em>Mehr Informationen: </em><a href="http://www.jpv-bayreuth.de" target="_blank" rel="noopener"><em>www.jpv-bayreuth.de</em></a></p><p><strong> </strong><strong>Über den Jean-Paul-Verein   </strong></p><p>Die Ursprünge des gemeinnützigen Jean-Paul-Verein Bayreuth e. V. gehen bis in das Jahr 1841 zurück. Der Verein ist ein wesentlicher Bestandteil der Bayreuther Sozialgeschichte. Als selbstständiger Träger sozialer Einrichtungen in der bayerischen Diakonie ist er der älteste diakonische Verein der Stadt. Er beschäftigt 163 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, stellt Angebote in der Jugend- und Seniorenhilfe und der Pflege bereit und ist auch als Schulträger tätig. Zu den Einrichtungen gehören das Jugendhilfezentrum „Jean-Paul-Stift“, das Senioren- und Pflegeheim „Seniorenstift am Glasenweiher“ und die „Janus-Korczak-Schule“. Letztere unterstützt Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Förderbedarf. Der Jean-Paul-Verein ist Mitglied des Diakonischen Werkes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern – Landesverband der Inneren Mission e. V. und ist damit dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland angeschlossen.</p><p><strong> </strong><strong>Kontakt Sachwalter:</strong></p><p>Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg</p><p>Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung</p><p>Telefon: +49 921 151 10 30</p><p>E-Mail: <a href="mailto:freudenberg@tiefenbacher.de" target="_blank" rel="noopener">freudenberg@tiefenbacher.de </a></p><p><a href="http://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de" target="_blank" rel="noopener">www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de</a></p><p><strong> </strong><strong>Pressekontakt: </strong></p><p>Ilka Stiegler</p><p>ABG Marketing GmbH</p><p>Telefon: +49 351 43755 11</p><p>E-Mail: <a href="mailto:stiegler@abg-partner.de" target="_blank" rel="noopener">stiegler@abg-partner.de</a></p><p><a href="http://www.abg-marketing.de" target="_blank" rel="noopener">www.abg-marketing.de</a></p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/sanierungserfolg-fur-den-jean-paul-verein-investor-ubernimmt-den-seniorenstift-am-glasenweiher/">&lt;strong&gt;Sanierungserfolg für den Jean-Paul-Verein: Investor übernimmt den „Seniorenstift am Glasenweiher“&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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		<title>Erleichterung beim Traditionsunternehmen – Gläubiger nehmen Insolvenzplan der Sächsischen SANDSTEINWERKE GmbH an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ilka Stiegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 12:51:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pirna, 13.11.2023: Die Sächsische SANDSTEINWERKE GmbH ist gerettet. Die Gläubiger haben dem vom Unternehmen vorgelegten Insolvenzplan beim Erörterungs- und Abstimmungstermin am 24. Oktober mehrheitlich zugestimmt.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/erleichterung-beim-traditionsunternehmen-glaeubiger-nehmen-insolvenzplan-der-saechsischen-sandsteinwerke-gmbh-an/">Erleichterung beim Traditionsunternehmen – Gläubiger nehmen Insolvenzplan der Sächsischen SANDSTEINWERKE GmbH an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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							<p><em>Pirna, 13.11.2023</em>: Die Sächsische SANDSTEINWERKE GmbH ist gerettet. Die Gläubiger haben dem vom Unternehmen vorgelegten Insolvenzplan beim Erörterungs- und Abstimmungstermin am 24. Oktober mehrheitlich zugestimmt. Die Bestätigung durch das Amtsgericht Dresden erfolgte wenige Tage später, am 27. Oktober. Damit ist der Plan nach Ablauf der üblichen Rechtsmittelfrist von 14 Tagen rechtskräftig. „Dass die Gläubiger und das Gericht hinter der entwickelten Lösung stehen, zeigt das große Vertrauen in das Unternehmen, die Geschäftsführung und das Sanierungsteam. Dank der konstruktiven und zielgerichteten Zusammenarbeit aller Beteiligten wurde die Basis für die Fortführung eines echten sächsischen Urgesteins und Traditionsunternehmens gelegt“, resümiert Rechtsanwalt Stefan Ettelt von der Kanzlei Kulitzscher &amp; Ettelt. Als Generalbevollmächtigter stand er der eigenverwaltenden Geschäftsführung im Verfahren bei allen insolvenzrechtlichen Themen mit Rat und Tat zur Seite.</p><p><strong>Letzter Baustein einer umfassenden Sanierung</strong></p><p>Durch den nun angenommenen Insolvenzplan bleiben der Standort, die vorhandenen Arbeitsplätze und der traditionsreiche Name der Sächsischen SANDSTEINWERKE GmbH erhalten. Auch im Management, der Gesellschafterstruktur und dem Geschäftsbetrieb ändert sich nichts. „Wir sind zutiefst erleichtert, dass wir die Gelegenheit bekommen, unseren Weg gestärkt und neu aufgestellt weiterzugehen. Besonderer Dank gebührt dabei unseren Mitarbeitern, den Kunden und den Partnern, die uns während dieser nicht einfachen Zeit treu geblieben sind“, heißt es aus dem Unternehmen.</p><p>Möglich wurde die Insolvenzplan-Lösung durch einen Beitrag der Altgesellschafterin. Damit kann eine Quotenzahlung an die Gläubiger realisiert und der weitere Fortbestand des Unternehmens gesichert werden. „Mit dem Insolvenzplan ist nun auch eine finanzwirtschaftliche Sanierung dieses regional verwurzelten Betriebs gelungen. Im Rahmen der gerichtlichen Sanierung konnten wir in den vergangenen Monaten leistungswirtschaftlich bereits wichtige Weichen stellen. Dabei wurde die Struktur des Unternehmens effizienter gestaltet und die Kostenseite verschlankt“, sagt Simon Leopold, Geschäftsführer der ABG Consulting-Partner GmbH &amp; Co. KG. Er verantwortete gemeinsam mit seinem Team die Umsetzung des Sanierungskonzeptes.</p><p><strong>Schwieriges Marktumfeld führte in die Krise</strong></p><p>Die Sächsischen SANDSTEINWERKE blicken auf eine mittlerweile fast 80-jährige Historie zurück. Die Dresdner Frauenkirche oder der Landtag in Brandenburg sind nur zwei prominente Bauwerke, die mit dem Rohstoff aus dem Elbsandsteingebirge gebaut wurden. Doch trotz großer Bekanntheit geriet das Pirnaer Unternehmen in eine Krise. Der Mittelständler befindet sich aktuell in einem schwierigen Marktumfeld: Die wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheit, gepaart mit hohen Zinsen und der starken Inflation führte zu einem spürbaren Rückgang bei den Bauaufträgen. Kostensteigerungen bei Rohstoffen, Energie und Logistik vertieften die Schieflage. Die bereits außergerichtlich begonnene Sanierung musste deshalb in einem Eigenverwaltungsverfahren fortgesetzt werden.</p><p>Das Amtsgericht Dresden kam dem entsprechenden Antrag aus dem Unternehmen mit Beschluss vom 26.01.2023 nach und ernannte zugleich Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher Insolvenzverwaltung I Restrukturierung zum damals noch vorläufigen Sachwalter. „In dem Verfahren herrschte von Anfang an ein großes Engagement auf Unternehmensseite und eine starker Wille zur Kooperation aufseiten der Gläubiger. Diese günstigen Startvoraussetzungen wurden in der Sanierung meiner Ansicht nach bestmöglich von den Beteiligten genutzt. Ich denke, mit dem nun erreichten Ergebnis können alle sehr zufrieden sein“, so der Sachwalter. Erste Schritte zur Sanierung wurden bereits früh im Verfahren eingeleitet. So konnten die Löhne und Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitnah über das vorfinanzierte Insolvenzausfallgeld gesichert werden. Außerdem lief der tägliche Geschäftsbetrieb ungeachtet des Verfahrens nahtlos weiter.</p><p><em>Weitere Informationen unter <a href="https://www.sandsteine.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.sandsteine.de/</a></em></p><p><strong>Über die Sächsische SANDSTEINWERKE GmbH</strong></p><p>Die Sächsische SANDSTEINWERKE GmbH ist mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem nationalen und zunehmend auch internationalen Naturwerksteinmarkt tätig. Der Schwerpunkt liegt hierbei vor allem auf der Herstellung von massiven Steinmetzwerkstücken und Bildhauer-Elementen aus Elbsandstein. Hinzu kommen der Betrieb von sechs Steinbrüchen, die Bearbeitung gebrochener Steine und die Verwertung bearbeiteter und unbearbeiteter Steine aller Art. Der Leistungskatalog schließt dabei die Planung, Projektierung und Realisierung von steintechnischen Arbeiten sowie die Aufgaben eines Generalauftragnehmers und Restaurierungsarbeiten ein. Zu den bekanntesten Referenzen des Betriebes gehören die Dresdner Frauenkirche, die Schlossarkaden Braunschweig, der Landtag in Brandenburg, das Berliner Schloss sowie die Augustusbrücke Dresden.</p><p><strong>Pressekontakt:</strong></p><p>Ilka Stiegler</p><p>ABG Marketing GmbH</p><p>Telefon: +49 351 43755 11</p><p>E-Mail: <a href="mailto:stiegler@abg-partner.de" target="_blank" rel="noopener">stiegler@abg-partner.de</a></p>						</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/erleichterung-beim-traditionsunternehmen-glaeubiger-nehmen-insolvenzplan-der-saechsischen-sandsteinwerke-gmbh-an/">Erleichterung beim Traditionsunternehmen – Gläubiger nehmen Insolvenzplan der Sächsischen SANDSTEINWERKE GmbH an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de">Tiefenbacher Insolvenzverwaltung</a>.</p>
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		<title>Neustrukturierung des Personalbestands: die Transfergesellschaft in der Insolvenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ilka Stiegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 07:42:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens wird in der Regel versucht, das Unternehmen zu erhalten und zu sanieren. Bei der Neuaufstellung sind dabei manchmal auch Umstrukturierungen beim&#8230;</p>
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							<p><em>Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens wird in der Regel versucht, das Unternehmen zu erhalten und zu sanieren. Bei der Neuaufstellung sind dabei manchmal auch Umstrukturierungen beim Personal nötig. Um diese zu gestalten, sind betriebsbedingte Kündigungen oft nicht das optimale Mittel. Eine sozialverträgliche und rechtssichere Alternative: die Einrichtung einer Transfergesellschaft.</em></p><p>Ist ein Unternehmen zahlungsunfähig, ist eine Insolvenz oft der einzige Weg, es zu retten. Dabei sind Sanierungsmaßnahmen wie ein größerer Stellenabbau manchmal unumgänglich. Neustrukturierungen beim Personalbestand machen dabei häufig betriebsbedingte Kündigungen nötig. Hierbei hat der Arbeitgeber allerdings mit Kündigungsschutzklagen zu kämpfen und den betroffenen Beschäftigten bleibt meist nur wenig Zeit, um eine neue Stelle zu finden. Oft kann die Arbeitslosigkeit deshalb nicht vermieden werden. Um die Umstrukturierung dagegen sozialverträglich und verwaltungsarm zu gestalten, können Unternehmen einen alternativen Weg einschlagen und eine Transfergesellschaft einrichten.</p><p><strong>Was ist eine Transfergesellschaft?</strong></p><p>Die Transfergesellschaft (TG) ist ein staatlich gefördertes Instrument für sozialverträgliche Sanierungsmaßnahmen. Sie wird gegründet, wenn größere Umstrukturierungen beim Personal nicht mehr vermieden werden können. Dadurch sollen betroffene Mitarbeiter neue Jobs finden – etwa im Rahmen von Betriebsschließungen, Fusionen oder Insolvenzen. Die TG nimmt dabei beinahe alle zu entlassenden sozialversicherungspflichtig Beschäftigten des Arbeitgebers in ein Transferarbeitsverhältnis auf – ausgenommen sind dauerkranke Arbeitnehmer, geringfügig Beschäftigte und Mitarbeiter in Elternzeit.</p><p>Die TG ist keine Beschäftigungsgesellschaft, daher müssen die Betroffenen tatsächlich nicht arbeiten. Jedoch sind die Arbeitnehmer nach dem Wechsel in eine Transfergesellschaft für maximal 12 Monate dort angestellt. Durch die Transfergesellschaft wird demnach der Eintritt in die Arbeitslosigkeit verhindert oder verzögert. Zudem werden in der TG Fort- und Weiterbildungen angeboten: Arbeitnehmer gewinnen Zeit, um sich eine neue Beschäftigung zu suchen, können sich neuorientieren und haben erhöhte Chancen auf dem Arbeitsmarkt.</p><p><strong>Transfergesellschaft: Kosten, Gehälter und Abfindungen</strong></p><p>Nach dem Wechsel in eine Transfergesellschaft ist der ursprüngliche Arbeitsvertrag beendet. Die Arbeitnehmer erhalten das sogenannte Transferkurzarbeitergeld von der Agentur für Arbeit. Diese Art des Kurzarbeitergeldes ist auf zwölf Monate begrenzt. Beschäftigte ohne Kinder bekommen in diesen Monaten jeweils 60 Prozent ihres bisherigen Nettogehalts, Arbeitnehmer mit Kind 67 Prozent. Vom ehemaligen Arbeitgeber kann der Betrag aufgestockt werden. Dieser übernimmt auch die Sozialversicherungsbeiträge, bis auf die Arbeitslosenversicherung. Eine Abfindung ist im Falle des Übergangs in eine Transfergesellschaft auch möglich. Der Arbeitgeber kann dann jedoch die Höhe reduzieren.</p><p><strong>Für Arbeitgeber bedeutet die Einrichtung einer TG unter anderem: </strong></p><ul><li>Das Reduzieren von Verwaltungsaufwand</li><li>Das Vermeiden angespannter Situationen wie dem Ausspruch von Kündigungen oder gerichtlichen Auseinandersetzungen</li><li>Das Steigern der Planungssicherheit in finanzieller und rechtlicher Hinsicht</li><li>Der frühzeitige Wegfall der Lohnfortzahlungskosten – diese Kosten können stattdessen für die Finanzierung der TG genutzt werden</li><li>Kosteneinsparung durch die staatliche Förderung der Maßnahme</li><li>Das Verbessern der Außendarstellung durch die sozialverträgliche und rechtssichere Neustrukturierung des Personalbestands</li></ul><p><em>Sie wollen Ihren bisherigen Angestellten eine sozialverträgliche Möglichkeit zur Neuorientierung bieten und Näheres über Transfergesellschaften erfahren? Melden Sie sich einfach bei unserer <a href="https://www.tiefenbacher-insolvenzverwaltung.de/team/insolvenzverwalter/jacqueline-jakubik/" target="_blank" rel="noopener">Expertin</a>.</em></p>						</div>
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